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Volkmar Zschocke

GRÜNE 18.05.2021 Sitzungen 7/29

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Das mache ich gern. Vielen Dank für die engagierte Debatte. Frau Mertsching, es geht nicht nur um Marketing in diesem Antrag, das ist auch im Redebeitrag vom Minister deutlich geworden. Natürlich ist auch Solidarische Landwirtschaft ein sehr wichtiges Modell für Erzeuger(innen) und Verbraucher(innen), hier auch gemeinsam Verantwortung zu übernehmen in einer regionalen Kooperation. Natürlich wollen auch wir in der Koalition mehr regionale Produkte in der Schulverpflegung, zum Beispiel im EUSchulprogramm. Herr Prantl, im Antrag geht es nicht um einen Vergleich von ökologischen und konventionellen Produkten oder von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft; vielleicht noch mal den Antrag lesen. Ich glaube, Sie brauchen ihn nicht noch einmal zu lesen. Für einen destruktiven Redebeitrag und einen FacebookPost, wie schlimm die GRÜNEN sind, reicht das eigentlich, was Sie vorhin hier abgeliefert haben. (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN, den LINKEN und der SPD) Im Antrag geht es vor allem um drei Ziele: zunächst um die Erhöhung der regionalen Wertschöpfung, in der mehr sächsische Betriebe zusammenarbeiten und davon profitieren. Es geht darum, dass es eine kulturelle Verankerung regionaler Produkte und Marken im gesellschaftlichen Bewusstsein gibt; ist auch ein Stück als Bestandteil einer regionalen Identität. Es geht durch Stärkung nachhaltiger und ökologischer Wirtschaftsformen und natürlich um gesunde Lebensmittel aus der Region, Herr Prantl. Die Koalitionspartner bekennen sich im Koalitionsvertrag zur Stärkung der Wertschöpfungsketten in der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft. Dies spiegelt sich im Handeln des Ministeriums wider. Das ist in den Ausführungen des Ministers deutlich geworden. Es ist schon vieles auf den Weg gebracht, Frau Mertsching. Aber einige dicke Bretter müssen noch gebohrt werden. Es ist kein Schaufensterantrag, weil darin viele Punkte sind, bei denen wir erst am Anfang stehen. Deshalb bitte ich um Unterstützung auf diesem Weg und zu diesem Antrag, weil am Ende alle dabei gewinnen können: die Landwirtschaftsunternehmen, egal ob konventionell oder ökologisch, das verarbeitende Gewerbe, die Verbraucherinnen und Verbraucher und natürlich auch die Tiere und die Umwelt. Wenn es durch mehr regionale Kooperationen gelingt – das ist mir wichtig deutlich zu machen –, den gefühlten Graben zwischen Stadt und ländlichem Raum wieder mehr zu überwinden, meine Damen und Herren, so ist dies auch ein wichtiger Mehrwert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen. Deshalb bitte ich Sie um Unterstützung zu unserem Antrag. Herzlichen Dank. (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN, der CDU, der SPD und der Staatsregierung) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das Schlusswort sprach Herr Kollege Zschocke von der Fraktion BÜNDNISGRÜNE. Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich stelle die Drucksache 7/5245 zur Abstimmung und bitte bei Zustimmung um Ihr Handzeichen.– Vielen Dank. Die Gegenstimmen? – Sehe ich keine. Stimmenthaltungen? – Einige Stimmenthaltungen, aber viele Fürstimmen. Damit die ist Drucksache 7/5245 beschlossen. Dieser Tagesordnungspunkt ist beendet. Ich rufe auf Tagesordnungspunkt Reaktivierung der Bahnstrecke Lutherstadt Wittenberg für Drucksache 7/6182, Hierzu können die Fraktionen Stellung nehmen. Die Reihenfolge in der ersten Runde: AfD, CDU, DIE LINKE, BÜNDNISGRÜNE, SPD, fraktionslose MdL und die Staatsregierung, wenn gewünscht. Ich erteile zuerst der Fraktion AfD das Wort, und es spricht Herr Kollege Keller. Bitte schön.

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