Sarah Buddeberg
Zunächst einmal: Es freut uns natürlich, wenn wir aus der Opposition heraus Einfluss haben. Ich habe es auch gerade in meiner Rede sehr hervorgehoben, dass wir das für richtig halten. Aber tatsächlich haben wir dazu keinen Änderungsantrag mehr gestellt. Man muss sehen, wenn die Koalition zu dem Zeitpunkt einen anderen Blick auf die Dinge hatte, dann können wir auch zum jetzigen Zeitpunkt keinen anderen Blick auf die Dinge haben. Das ist für uns alle die erste Pandemie. Insofern ist es etwas schwierig, im Oktober vorauszusagen, wie sich die Dinge weiterentwickeln. Aus jetziger Sicht ist die Koalition einen Schritt weiter, aber immer noch einen Schritt hinter uns. Deswegen bleiben wir bei unserer Position und sagen – – (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) – Sie sind da, wo wir im Herbst standen, aber wir sind diesen Schritt weitergegangen. Der Kern meiner Rede bleibt trotzdem bestehen zu sagen: Jetzt ist eben nicht die Zeit für eine Diätenerhöhung. Man hätte sie einfrieren sollen, bis sich die wirtschaftliche Lage entspannt. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass die Nachwirkungen der Pandemie noch lange ein Punkt sein wird, mit dem alle zu kämpfen haben werden. Das wird auch im April 2022 noch nicht anders sein. (Beifall bei den LINKEN) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war Kollegin Buddeberg an Mikrofon 1 mit der Erwiderung auf die Kurzintervention von Kollegen Lippmann. Nun fahren wir fort mit der zweiten Rederunde, weil ich fraktionslose MdL nicht gesichtet habe. Meine Frage ist, ob noch Redebedarf besteht. Ich gehe einmal kurz der Reihe nach: CDU? – Sehe ich nicht. BÜNDNISGRÜNE? – Sehe ich auch nicht. Die SPD? – Frau Kollegin Friedel, bitte schön.
