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Dr. Rolf Weigand

AfD 25.03.2021 Sitzungen 7/26

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Gut, Herr Piwarz, jetzt haben wir das mit der Kreidetafel geklärt. Ich denke, das war vorhin nur für den privaten Gebrauch gemeint. So habe ich das Bild auch dargestellt. (Staatsminister Christian Piwarz: Ich habe das schon verstanden!) Es sollte noch einmal verdeutlichen, aber das haben Sie gerade auch glattgezogen, dass der Präsenzunterricht vor Ort viel wichtiger und nachhaltiger ist als der digitale Unterricht. Ich denke, darin haben wir eine große Übereinstimmung. Wenn wir jetzt beim Fünfkampf schon American Football haben, dann bringe ich noch das Rad dazu. Dann brauchen wir nur noch die drei anderen abzufragen. Dann haben wir das auch mit geklärt. (Staatsminister Christian Piwarz: Ich kann auch ein E-Bike mitbringen!) – Sie können auch ein E-Bike vorbeibringen. Mal schauen. Es soll ja bald wieder Sonnenwetter werden. Dann können wir am Rande eines Plenums ein bisschen an der Elbe entlang radeln. Gut. Jetzt würde ich noch einmal auf ein paar Aspekte von Ihnen eingehen. Also die Vergleichsarbeiten zur Wissensvermittlung kann man auch so gestalten, dass es eben ohne Note stattfindet, ohne Druck, das man aber trotzdem weiß, wie ist der Istzustand bei den Schülern, wo stehen wir, in welchem Schuljahr und was ist notwendig, damit wir die Defizite bis zum Schuljahresende wirklich aufholen. Wir erinnern uns an eine Anhörung im Bildungsausschuss im November, in der eine Schulleiterin gesagt hat, wir sind jetzt auf dem Stand, dass wir den Schulausfall im vergangenen Jahr, aus dem ersten Lockdown überwunden haben. Ich möchte also nicht wissen, wie lange wir jetzt brauchen, bis wir diesen Wissensrückstand aufgeholt haben. Deswegen kann man den Druck auch ohne Noten herausnehmen. Zu den Abschlussprüfungen. Wenn es aktuell nicht möglich ist, es zu einem Drittel zu machen – es ist ja auch noch ein bisschen Zeit –, dann sollten Sie es bei der Kultusministerkonferenz klären, denn den anderen Bundesländern wird es ja genauso gehen wie Sachsen. Sachsen ist ja nicht das einzige Bundesland, in dem die Schulen jetzt monatelang geschlossen waren. Es geht also darum, den Schulen deutschlandweit ein bisschen entgegenzukommen und zu sagen: In Eigenverantwortung braucht ihr ein Drittel nicht aus dem Pool zu nehmen, sondern das macht ihr einfach selbst. Ich betone noch einmal, wir wollen die Stundentafeln überarbeiten. Wir hoffen, wie es im Antrag angedeutet worden ist, dass es schnell geht und dazu beiträgt, dass man das Unwichtige herausstreicht. Dazu gehört für uns – ich betone das noch einmal – die Gemeinschaftskunde in der 7. und 8. Klasse komplett ab dem nächsten Schuljahr und Religion bzw. Ethik nur in dem einen Schuljahr. Damit wollen wir die Zeit schaffen – das würde jahrgangsübergreifend sein – und in allen Jahrgängen eine Stunde frei schaffen, die dann individuell für den Unterricht genutzt werden kann, wenn der Lehrer oder die Lehrerkonferenz sagt: In dem Monat machen wir ein bisschen mehr Mathematik, in dem Monat machen wir ein bisschen mehr Deutsch, in dem Monat machen wir ein bisschen mehr Biologie etc. (Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Genau diese individuelle Möglichkeit wollen wir für die Lehrer schaffen. Wir wollen mit unserem Antrag das Bildungsland Sachsen wieder auf gesunde Füße stellen. Wir wollen es schaffen, dass die Schüler einen guten Schulabschluss in diesem Schuljahr hinbekommen. Deswegen werbe ich noch einmal um Zustimmung. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Das war das Schlusswort von Dr. Weigand. Wir haben miteinander vereinbart, dass Sie gleich vorn bleiben und jetzt Ihren Änderungsantrag bitte einbringen.

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