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Dr. Rolf Weigand

AfD 25.03.2021 Sitzungen 7/26

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Frau Leithoff, ich habe es Ihnen angekündigt: Arbeiten wir uns an einigen Punkten ab. Sie haben gesagt, wir brauchen die Vergleichsarbeiten nicht. Wir möchten damit den Istzustand – – Was machen wir, wenn ein Schüler die Schule wechselt? Wie soll der Lehrer herausbekommen, wo er steht? Ich denke, die Vergleichsarbeiten helfen dabei. Sie haben weiterhin gesagt, dass der digitale Unterricht gut geklappt hat, gerade im MINT-Bereich. Klären Sie mich einmal auf, wo wir in Mittelsachsen – vielleicht habe ich ein halbes Jahr verschlafen – schnelles Internet hinbekommen haben. Ich sehe bei mir in der Gemeinde Großschirma noch wahnsinnige weiße Flecken. Ich sehe sie in Reinsberg, in Halsbrücke. Ich könnte noch unendlich viele Gemeinden in Mittelsachsen, auch in Ihrem Umfeld, aufzählen, in denen wir kein schnelles Internet haben, gerade im Gebirge. Wo hat dort der digitale Unterricht gut geklappt? Herzlichen Glückwunsch, CDU. Herzlichen Glückwunsch für 30 Jahre schnelles Internet in Sachsen. Wirklich! (Beifall bei der AfD – Zuruf des Staatsministers Christian Piwarz) – Ja, Herr Piwarz, ich bin dort Wahlkreisabgeordneter und ich lege da Internet, ich lege da Glasfaser aus. Das mache ich demnächst. (Zuruf des Staatsministers Christian Piwarz) – Ja, da können wir ein wenig Praxis zusammen machen, fehlt ja auch den Schülern. Ersparen Sie sich solche Zwischenrufe. (Zuruf des Staatsministers Christian Piwarz) – Nein, kommen Sie, Herr Piwarz. Ja, genau, dann machen wir das zusammen. Okay, gut. Frau Neuhaus-Wartenberg, jetzt sitzen Sie hinter mir. Ich brauche nicht immer digitale Medien. Wir haben zu Hause für unsere drei Kinder letztes Jahr eine große Kreidetafel gekauft. Den Kindern macht es Spaß, sie malen jeden Tag daran, wenn schönes Wetter ist. Da brauche ich kein Handygedaddel, da können wir uns draußen – – Daran können sie mit Mama und Papa malen, darauf kann man Zahlen schreiben. Man kann daran rechnen, schreiben. Man kann daran alles wunderschön didaktisch mit den Kindern machen. Dazu brauche ich keine digitalen Medien. Ja, so funktioniert Familie auch im ländlichen Raum. (Beifall bei der AfD – Zurufe) Frau Friedel, Sie haben schon wieder etwas verwechselt. Wir reden von den weiterführenden Schulen, bei denen wir sagen, dort kann ein fachfremder Lehrer unten etwas machen, weil ich nicht weiß, an welcher Grundschule Biologie gegeben wird. Das hatten wir letztes Jahr schon, als wir einen ähnlichen Antrag hatten. Damals hatten wir die Diskussion. Ich traue einem grundständig ausgebildeten Lehrer zu, dass er einer 5. Klasse in Mathematik etwas in Geometrie vermittelt. Ich weiß, Sie können sich das nicht vorstellen. Ich kann mir das vorstellen. (Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Das zeigt, dass wir daran unterschiedlich herangehen. Ein guter Pädagoge wird in der Lage sein, einem Fünftklässler Mathematik fachfremd beizubringen. (Beifall bei der AfD) Ja, wir wollen die Gemeinschaftskunde auf das alte Niveau vor der Novellierung zurückkürzen. Was ist denn 2017 passiert? Da ist die AfD bei der Bundestagswahl stärkste Kraft geworden, und da ist man nervös geworden, man verliert die Mehrheit. (Zuruf des Staatsministers Christan Piwarz) Es wählen nur noch junge Menschen AfD. Jetzt müssen wir was tun. Was tun wir? Wir machen politische Bildung ab der 7. Klasse. Das ist eine ganz super Sache, da gibt es jetzt Theaterstücke für Bleiberecht. Das machen wir jetzt mit den Kindern, eine Staatsbürgerkunde 2.0 in allen Fächern, und das lehnen wir als AfD ganz entschieden ab, meine Damen und Herren. (Beifall und Bravo-Rufe bei der AfD – Zurufe von den LINKEN –

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