Hartmut Vorjohann
Zunächst einmal bin ich überrascht, mit welcher Geschwindigkeit es Black Rock geschafft hat, sich von dem Schreckgespenst und dem absoluten Beelzebub zum Lordsiegelbewahrer der weltweiten Ökologie zu entwickeln. Das muss man marketingmäßig erst einmal schaffen – Respekt an Black Rock! (Heiterkeit des Abg. Andreas Nowak, CDU) Aber Spaß beiseite, im Kern geht es darum, wenn wir über Klimawandel sprechen – das ist völlig unstrittig eine Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Die Staatsregierung hat in diesem Bereich im Haushaltsplan, soweit ich mich in den unendlichen Weiten des Haushaltsplanes auskenne, durchaus das eine oder andere an Förderprogrammen. Wir machen bei dem Thema Dekarbonisierung in Sachsen einen großen Schritt, weil wir unsere Braunkohletagebaue schließen und die Region und die Menschen dort vor enorme Herausforderungen stellen. Das wird uns viel Geld kosten. Die Bundesregierung gibt vieles dazu. Dafür sind wir dankbar. Dort, wo ich mit dem SIB beispielsweise Bauverantwortung habe – – Natürlich bauen wir nach den Regeln der Kunst und auch nach den Regeln der EnEV, sodass energiesparend gebaut wird. Ich will den kühnen Versuch wagen, das Thema Personalkosten noch einmal einzufangen. Das Hauptproblem zum Beispiel beim Bauen ist nicht, wie Sie bauen, sondern dass Sie bauen müssen. Sie müssen mehr Verwaltungsräume bauen, wenn Sie mehr Personal haben. Deshalb wäre es ökologisch am vorbildlichsten, wenn wir beim Thema Personal ein wenig bescheidener werden. Dann müssten wir nicht so viele Büros bauen. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. – Nun die Fraktion SPD, wenn Bedarf besteht. – Das sehe ich erst einmal nicht. Dann beginnen wir wieder von vorn mit Herrn Kollegen Patt am Mikrofon 4, bitte schön.
