Lucie Hammecke
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Mir wird ob der letzten Redebeiträge einfach nicht klar, wie man einerseits sagen kann: Es gibt die statistischen Befunde; aber ich sehe es in meinem Lebensumfeld, also kann es ja nicht wahr sein. Das ist wie: Ach ja, es hat geschneit, der Klimawandel ist nicht real. Das ist einfach eine kognitive Dissonanz, die sich mir einfach nicht erklärt. Ich verstehe nicht, wie man statistische Befunde anerkennen kann, aber wenn es im privaten Umfeld nicht vorkommt, dann kann es nicht vorhanden sein. Es ist mir nicht klar, wie man das leugnen kann. (Zuruf von der AfD) Noch zu einem anderen Punkt: Frauen sind keine Opfer, aber sie werden immer wieder Betroffene von häuslicher Gewalt sein, aufgrund der Strukturen, in denen wir leben, und das kann man beides anerkennen. Man muss eben daran arbeiten, dass diese Strukturen abgebaut werden. Wir haben in den Redebeiträgen viele wertvolle Hinweise gehört, wie wir gegen Geschlechterungerechtigkeiten vorgehen können; einer davon ist übrigens die geschlechtergerechte Sprache. Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN und der SPD) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Meine Damen und Herren! Ich schlage Ihnen vor, am Ende der Debatte die Ministerin zu Wort kommen zu lassen. Frau Ministerin Meier, bitte.
