Sarah Buddeberg
Ich möchte das kurz voneinander trennen. Natürlich verstehe ich, dass Leute während der Corona-Pandemie Angst um ihre Existenz haben. Das beschäftigt uns alle, und das ist ein großes Problem. Das ist der Tatsache geschuldet, dass es eine Pandemie gibt und wir dieser Pandemie begegnen müssen, wenn wir nicht wollen, dass die Leute reihenweise sterben, weil die Intensivstationen überlastet sind. Aber dieses Thema haben wir hier schon so oft besprochen, dass ich gar nicht weiß, warum das jetzt hier eine Rolle spielt. Dass die Leute Angst haben, ihren Job zu verlieren und existenziell bedroht sind, ist richtig. Aber dass eine Abgeordnete, die wirklich nicht um ihren Job bangen muss und noch mindestens die nächsten dreieinhalb Jahre – oder hoffentlich nur noch die nächsten dreieinhalb Jahre – eine gute Diät bezieht – es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass es diesbezüglich für Sie keine existenzielle Bedrohung gibt –, sich hier hinstellt – – Frau Schwietzer, Sie hören wohl schon gar nicht mehr zu? Aber gut, ich erzähle es für die anderen. Sie sagen, dass Ihr Mann – das haben Sie gesagt und Ihre persönliche Familiengeschichte erzählt –, weil er zu Hause bleiben muss, jetzt um die Existenz – – (Doreen Schwietzer, AfD: Er arbeitet im Homeoffice! – Zurufe von den LINKEN) – Er arbeitet ja sogar noch! Und er macht sich Sorgen um die existenzielle Situation seiner Familie – bei Ihrem Einkommen? Also, da haben Sie aber wirklich die Bodenhaftung verloren! Also wirklich! (Beifall bei den LINKEN –
