Torsten Gahler
Vielen Dank, Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordneten! Es wird viel über die freie Rede gesprochen. Es gab hier eine bemerkenswerte freie Rede; allerdings hatte sich die Hälfte des Plenums dem verweigert. Als der Bürgerrechtler Arnold Vaatz hier eine Rede gehalten hat, (Lebhafter Beifall bei der AfD) den ich sehr schätze, wurde durch die sogenannten demokratischen Fraktionen diesem Vortrag nicht beigewohnt. (Widerspruch von den LINKEN) Der aus seiner Erfahrung mit Systemen – – (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Er durfte übrigens reden!) – Ja, er konnte reden. Herr Gebhardt, genau, das ist es ja. Sehen Sie, man darf diskutieren und man muss die andere Meinung hören. Wenn man sich dem verweigert, dann cancelt man das. (Beifall bei der AfD – Rico Gebhardt, DIE LINKE: Ich muss ihn nicht hören!) Wir haben im Hohen Haus eine Verantwortung. Wir sind Vorbild für die Bürger in unserem schönen Sachsen. Wenn wir uns hier nicht auf einen Grundkonsens einigen können, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn es außerhalb dieses Hohen Hauses auch eskaliert. (Frank Richter, SPD, meldet sich zu einer Zwischenfrage.) Deswegen kommen wir darauf zurück. Der geschätzte Kollege Arnold Vaatz hat eine bemerkenswerte Vita, und er hat eine bemerkenswerte Rede gehalten. Er hat darauf verwiesen, dass wir miteinander reden und auch andere Meinungen erdulden müssen.
