Antonia Mertsching
Was ich auch zum Abschluss sagen möchte, ist: Es braucht eine gemeinsame Agrarpolitik, die den unterschiedlichen Strukturen in Ost und West entspricht und die Transformationen in diesen Strukturen fördert. Wir stehen hier im Konflikt zwischen den Konservativen, die sagen, wir brauchen unbedingt Wettbewerb und Markt, und den Progressiven, die sagen, wir brauchen Umwelt. Aber die soziale Frage bleibt draußen. Deshalb schließe ich mich Axel Vogel, Ihrem Kollegen aus Brandenburg, an: „Umweltleistungen können von Betrieben jeder Betriebsgröße erbracht werden.“ Daher braucht es andere Leitziele und entsprechende Fragen in der Landwirtschaft. Wie können wir den Nachwuchs fördern? Wie können wir sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen fördern? Wie können wir ökologische Leistungen für unterschiedliche Flächenstrukturen prämieren? Und wie können wir strukturell regionale Direktabnahmestrukturen aufbauen? Ich verrate es Ihnen: Es funktioniert vor allem über die öffentliche Hand und über unsere große Frage: Wie können wir vor allem das Mantra des Wettbewerbs ersetzen? Danke schön. (Beifall bei den LINKEN) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war Kollegin Mertsching von der Linksfraktion. Nun die Fraktion BÜNDNISGRÜNE; Kollege Zschocke, bitte schön.
