Sebastian Wippel
Nein, ich bin jetzt eigentlich gerade beim Schlusswort. Ich würde gern zu Ende ausführen. – Eine Kurzintervention geht ja leider nicht, Herr Hartmann. Das tut mir natürlich leid. Frau Köditz, was das Thema RAF angeht: Es ist nicht so, dass das nun gar nichts mit der DDR zu tun hatte, denn die Finanzströme, Ausbildung und solche Sachen hatten durchaus auch etwas mit der Stasi zu tun, (Zuruf von der AfD: Sie haben zwischen 1980 und 1982 zehn Leute aufgenommen!) und das eben auch in den Siebzigerjahren. Das gab es damals schon. Dass Sie das damals noch nicht mitbekommen haben, ist natürlich nicht verwunderlich. Das ist sicherlich Ihrem Alter geschuldet. Ich war ja damals auch noch nicht da. Herr Lippmann, noch einmal ganz klar: Ich wünsche niemandem den Tod; das habe ich nie getan. Ich habe das damals auch sofort klargestellt. Lesen Sie es in den Protokollen nach. Wenn Ihnen in den ganzen Jahren nichts Besseres einfällt als das, dann ist es wirklich dünn. (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Herr Pallas, Sie haben abgelenkt, was Frau Esken angeht, ganz klar. Das funktioniert so nicht. Der Antikapitalismus, der Antifaschismus und diese ganzen Narrative, die ich vorhin aufgezählt habe, sind nicht zu trennen, und Ihre Parteivorsitzende spricht sich genau dafür aus. (Beifall bei der AfD) Eines ist auch wichtig: Sie haben gerade eben gesagt, indem man nämlich genau diese Sachen, die die Linksextremisten permanent verüben, als Tatbestandsmerkmal im Otto-Katalog damals, bei der Aufweichung des § 129 a, herausgenommen hat – – Zweiter Vizepräsident André Wendt: Sie müssen zum Schluss kommen.
