Katja Meier
Selbstverständlich gibt es schon entsprechende Planungen. Wir wollen diese Zukunftskonferenz nicht nur dazu nutzen, die sächsischen Bürgerinnen und Bürger an der Zukunft Europas zu beteiligen, sondern wir haben geplant, dass trinational zu machen, also nicht nur mit Tschechien, sondern auch gemeinsam mit Polen. Ich habe bereits entsprechende Gespräche mit den tschechischen und polnischen Kolleginnen und Kollegen geführt. Dort gab es ein großes Interesse, dass wir das machen. Mir geht es darum, nicht nur mit Erwachsenen diesen Zukunftsdialog zu führen, sondern auch mit der jüngeren Generation. Mir ist es auch wichtig, nicht nur Menschen aus den Großstädten hier zusammenzuholen, sondern durchaus auch im ländlichen Raum Menschen anzusprechen und hier dieses Forum zu führen. Wir haben ja – das wissen Sie, glaube ich, auch – ab Juli dieses Jahres den Vorsitz der Europaministerkonferenz. Die erste Konferenz wird am 8. und 9. September in Chemnitz stattfinden. Es war mir besonders wichtig, dass es in Chemnitz stattfindet, auch vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt. Dort werden wir uns gemeinsam mit Tschechien zusammenfinden. Aktuell hat ja das Saarland den Vorsitz. Ich fand es sehr schön, als wir im Saarland gewesen sind – das war im September 2020 –, dass dort nicht nur die Europaministerinnen und -minister der Länder zusammengekommen sind, sondern auch aus allen Regionen Frankreichs Vertreterinnen und Vertreter entweder anwesend oder per Video zugeschaltet waren. Das war für uns beispielgebend. So ähnlich wollen wir das auch machen: dass wir zu unserer Konferenz nach Chemnitz Kolleginnen und Kollegen aus Tschechien dazuladen, um hier ebenfalls diesen Breitengedanken zu tragen. Dann ist mir, wie gesagt, noch einmal das ganze Thema Kulturhauptstadt wichtig, weil es die Idee der Kulturhauptstadt ist, nicht nur in der Stadt und der Region Chemnitz zu wirken, sondern auch grenzüberschreitend. Dazu haben wir schon entsprechende Gespräche mit Chemnitz geführt und sind mit der Kulturministerin, die gerade nicht im Raum ist, im Gespräch. Das wollen wir anpacken. Ich hoffe, dass es gut wird. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Für die BÜNDNISGRÜNEN Frau Hammecke, bitte.
