Georg-Ludwig von Breitenbuch
Herr Kollege, zwei Erwiderungen zu Ihren Ausführungen: Zum einen geht es um die Sägeindustrie. Wir haben mit Kodersdorf und Lampertswalde zwei große Akteure, die Holz in Sachsen in großem Stil verwerten. Hinzu kommt eine sehr vielfältige mittelständige Sägewirtschaft im Erzgebirge. Sie sind teilweise sehr modern aufgestellt und wissen sehr genau, was sie tun. Sie brauchen natürlich den Rohstoff Holz, das ist klar; den bekommen sie auch in den umgebenden Wäldern. Insofern widerspreche ich Ihren Ausführungen, was die Sägestruktur in Sachsen angeht. Selbstverständlich haben wir auch außerhalb Sachsens Sägewerke, zum Beispiel in Thüringen. Auch mit denen wird gehandelt. Insofern ist das alles vielfältiger, als Sie es hier darstellen. Was die Forstbetriebsgemeinschaften angeht: Wir haben eine sehr eigentumsbewusste ländliche Bevölkerung, die weiß, was sie an ihrem Wald hat. Mancher will sich dort aus Gründen vergangener Zeiten nicht organisieren und macht es lieber selbst. Ich kann nicht feststellen, dass die Privaten mit ihren Wäldern nicht verantwortungsvoll und generationengerecht umgehen. Deswegen dazu diese Erwiderung mit Kennzahlen. Das, was Sie gebracht haben, hält einer Überprüfung nicht stand. Herzlichen Dank. (Beifall bei der CDU und der SPD) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Das war eine Kurzintervention von Herrn von Breitenbuch. Herr Hahn, möchten Sie darauf antworten? – Bitte.
