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Christopher Hahn

AfD 16.12.2020 Sitzungen 7/19

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen Abgeordnete des Hohen Hauses! Dieser Antrag greift eine der wenigen Forderungen auf, die es vom Wahlprogramm der mittlerweile doch schon leicht grün eingefärbten CDU in den Koalitionsvertrag geschafft haben. (Beifall bei der AfD) Wir als AfD-Fraktion begrüßen durchaus den Holzbau. Ob der Antrag hält, was er verspricht, werden wir sehen. Zumindest betont er schon einmal die große Zufriedenheit mit der Arbeit der Staatsregierung. Zunächst wird auf die einseitige Vorreiterrolle Sachsens bei der seriellen Holzbauweise verwiesen. Verschwiegen wird uns, dass davon leider nicht mehr viel übriggeblieben ist. Die sächsische Holzwirtschaft ist auf das Niveau eines Rohstofflieferanten zurückgefallen. Selbst da steht sie leider nicht an der Spitze. Die meisten Sägewerke im Freistaat sind veraltet. Hier hat man ganz klar in den letzten Jahren den Anschluss verpasst. Der größte Teil des Holzes aus dem Erzgebirge wird zur Weiterverarbeitung nach Bayern und Thüringen gebracht, weil dort die modernen und effizienten Sägewerke sind. Das ist weder regional noch umweltfreundlich, werte Kollegen der Koalition. Ich gieße gerne noch etwas mehr Wasser in den Wein. Sachsen ist seit Jahren nicht in der Lage, seine Holzvorräte nur annähernd zu nutzen – ein gefährlicher Trend; ich zitiere: „Insbesondere in älteren Fichtenbeständen befindet sich ein erheblicher Teil der ermittelten Rekordvorräte. Durch den prognostizierten Klimawandel unterliegen gerade die Althölzer einem immer weiter steigenden Risiko, durch Sturm, Schnee oder Trockenstress und Borkenkäfer großflächig zerstört zu werden.“ Dieser Auszug ist aus einer Pressemitteilung des sächsischen Umweltministeriums von Oktober 2014, werte Kollegen. Man kennt die Probleme also seit Jahren. Jetzt, wo die Hütte brennt, kommt man mit diesem Antrag um die Ecke. (Zuruf des Staatsministers Thomas Schmidt –

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