Thomas Prantl
Zunächst kann ich Ihnen einmal etwas zu unserer Klientel sagen. Das sind die Bürger, das ist der Mittelstand, das ist die Wirtschaft, das sind die Vereine, – – (Lars Rohwer, CDU: Auf meine Frage antworten, nicht ausweichen!) – Ich habe Teil 1 Ihrer Frage zu unserer Klientel beantwortet. Ich hoffe, das – – (Zuruf des Abg. Lars Rohwer, CDU) – Das behaupten Sie. Nein, ich kann Ihnen das natürlich nicht erklären, warum viele Staaten in der Welt, aber nicht alle – Beispiel Schweden – diesen Weg gehen. (Zurufe von den LINKEN) Es gehen nicht alle Staaten dieser Welt diesen Weg. Wir sind hier in Sachsen, wir sind hier nicht in Polen, wir sind hier nicht Österreich. Wir sprechen hier für Sachsen. (Beifall bei der AfD – Anhaltende Unruhe – Zurufe) Und ich wiederhole erneut: Ob Sie sich auf Österreich, auf Polen oder sonst wen beziehen, wir haben hier eine Kassenärztliche Vereinigung, die sagt, der Lockdown ist das falsche Mittel; das habe ich jetzt gefühlt zum dritten Mal gesagt. (Empörter Zuruf der Abg. Susanne Schaper, DIE LINKE) Ist die Frage damit beantwortet? (Zuruf von der AfD: Das sagt der Ethikrat auch – lesen! – Susanne Schaper, DIE LINKE: Wir können lesen – das Schwarze sind die Buchstaben!) Differenzieren Sie also bitte endlich zwischen positiv getestet, zwischen infiziert, ansteckend, erkrankt, schwer erkrankt, hospitalisiert! (Starke Unruhe – Zurufe – Glocke des Präsidenten) Schützen wir gefährdete Menschen – – (Weitere Zurufe) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Herr Prantl, warten Sie bitte ganz kurz. Meine sehr verehrten Damen und Herren, Sie wissen ja, Zwischenfragen sind erlaubt und auch gewünscht, aber den Redner vorn sollten wir noch alle verstehen können, und das war gerade nicht der Fall. Deshalb den Geräuschpegel etwas nach unten fahren! Wenn Sie sich unterhalten wollen, können Sie es gern in der Lobby machen, aber es sollten keine Streitgespräche von Bank zu Bank stattfinden, und zwar über eine längere Distanz. Also von daher: Zwischenfragen ja, aber sonst bitte auch in der entsprechenden Lautstärke. Der Redner muss weiterhin gehört werden. Wir fahren fort. Herr Prantl, bitte schön.
