Alexander Dierks
Jetzt beruhigen Sie sich vielleicht einmal. – Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren Kolleginnen und Kollegen! Herr Dr. Weigand, als ich Ihre Rede hörte, erinnerte ich mich an den Ausspruch eines Ihrer ehemaligen Parteifreunde – wenn man das bei Ihnen so nennt –, der sagte: „Der AfD geht’s gut, wenn es Deutschland schlecht geht.“ Sie stellen sich hin, mit einem schwarz-rot-goldenen Mundschutz im Gesicht, und erzählen hier irgendetwas von Panikmache. (Sebastian Wippel, AfD: Haben Sie etwas gegen unsere Nationalfarben, oder was?) Es geht Ihnen doch um nichts anderes, als Verunsicherung in die Bevölkerung zu bringen. (Beifall bei der CDU und der SPD) Es geht Ihnen nicht darum, die Wirtschaft zu stützen. Es geht Ihnen nicht darum, den Zusammenhalt in diesem Land zu stärken. Es geht Ihnen einzig und allein darum, Unfrieden und Zwietracht in dieses Land zu tragen, und das mit jeder Aussage, die Sie hier treffen. (Beifall bei der CDU und der SPD – Widerspruch bei der AfD) Es ist schade, dass ich Ihnen als Naturwissenschaftler das erklären muss. Es geht um einen exponentiellen Verlauf. Da können Sie 700, 800, 900 oder 1 000 Kleine Anfragen stellen. Im Kern ist die Sache ganz klar. Wir können das nicht nur anhand von Vorausberechnungen betrachten, sondern es in ganz Europa beobachten. (Lars Kuppi, AfD, steht am Mikrofon.) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Gestatten Sie eine Zwischenfrage, Herr Dierks?
