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Petra Köpping

04.11.2020 Sitzungen 7/16

Was für uns alle sehr wichtig war, war das Thema der Kitas und Schulen, das heißt, dass sie offen geblieben sind. Wir wissen, dass es im Frühjahr, als wir Kitas und Schulen geschlossen hatten, ein absoluter Belastungsschwerpunkt für die Eltern war. Natürlich war es das auch für die Kinder, die ihre sozialen Kontakte nicht mehr wahrnehmen konnten. Insofern war und ist es unser oberstes Anliegen, dass Kitas und Schulen soweit irgendwie möglich geöffnet bleiben. Das ist der erste Punkt, über den man reden muss. Der zweite ist, dass wir in allen Bereichen in der Kinderund Jugendhilfe, ob örtliche oder überörtliche Träger, nichts geschlossen haben. Wir lassen alle diese Bereiche geöffnet, damit immer die Möglichkeit gewährleistet ist, dass man sich Hilfe und Unterstützung suchen kann. Was eingeschränkt ist – das muss man deutlich sagen –, ist das Vereinsleben. Das fängt an bei Musikschulen und geht weiter bei Vereinssport, bei all diesen Dingen. Da hätte man sagen können: Es ist doch eigentlich in der Vergangenheit auch nichts passiert. – Aber da bin ich wieder bei dem Punkt. Wir wissen eben nur von 25 % der positiv Getesteten, wo sie sich anstecken. Wir wissen es von 75 % eben nicht. Das genau macht es so schwierig. Es gibt viele Gastronomen und Vereine, die hervorragende Hygienekonzepte erarbeitet haben und nach diesen verfahren. Die sagen: Jetzt werde ich dafür bestraft, weil ich nun schließen muss. – Das ist kein Bestrafen. Es ist einfach die Möglichkeit der Kontakte, die man damit organisiert. Hier haben wir gesagt: Lasst uns das jetzt vier Wochen durchhalten. – Ich weiß nicht, ob es dann zu Ende ist. Es kam vorhin der Hinweis, dass wir heute von vier Wochen sprechen würden, wobei man nicht wüsste, wie lange es geht. Ich weiß es auch nicht. Ich habe keine Glaskugel. Es ist einfach der Versuch, dass wir über diese Art der Kontaktbeschränkungen auf der einen Seite den Bedürfnissen der Kinder, Kita und Schule besuchen zu können, und damit den Wünschen der Eltern nachkommen, aber auf der anderen Seite die Hilfsprogramme aufrechterhalten, während wir im dritten Bereich, bei dem es die Freizeitgestaltung betrifft, durchaus Einschränkungen machen. Darüber, dass das Einschränkungen sind, sind wir uns alle bewusst. Aber im Moment habe ich keine andere Lösung für die Frage, wie wir beim Thema Kontaktbeschränkung in diesem Bereich vorangekommen wären. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Nun die SPDFraktion, Frau Kollegin Lang an Mikrofon 3. Bitte schön.

Protokoll ↗