Kay Ritter
Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Mit Beginn der Ausbreitung des Coronavirus in Europa wurden Lieferengpässe deutlich. Das ist kein Geheimnis, das wissen auch Sie von der AfD. Sie haben das als Missstand eingeordnet. Als es dann auch im Bundesdurchschnitt zu Lieferengpässen kam, mussten wir natürlich in Sachsen handeln. Der Lösungsansatz war, so wie es der Medienservice Sachsen am 29. April 2020 präsentierte, diese Kontaktservicestelle „Lieferketten“ bei der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH zu installieren. Dorthin können sich Unternehmen wenden und aktuell ihre Störungen und Probleme der Lieferketten darlegen. Sie kritisieren hier, dass in diesem Antrag nur wenige Unternehmen das Angebot angenommen haben. Jetzt könnte man auch sagen: Vielleicht ging es denen auch gar nicht so schlecht. So weit, so gut. Das Ziel der Stelle war und ist es, Unternehmen zu beraten und bei der Initiierung neuer Lieferketten zu helfen. Sie schlagen vor, dass die Unternehmen proaktiv mit dieser Beratungsstelle loslegen sollen. Wie soll denn das funktionieren? Soll jemand aus der Beratungsstelle in Sachsen herumfahren und an jeder Tür klingeln und fragen: Geht es euch schlecht? Wie sollen wir es denn machen? Wir machen es so: Diesen Antrag werden wir auf gar keinen Fall unterstützen und werden an der Auffassung des Ausschusses festhalten. Wir lehnen dies daher ab. Vielen Dank. (Beifall bei der CDU) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war Kollege Ritter von der CDU-Fraktion. Gibt es weiteren Redebedarf seitens der Fraktionen? – Das ist nicht der Fall. Die Staatsregierung, Herr Dulig noch einmal? – Das sehe ich nicht. Sie können für einen Redebeitrag gern zum Mikrofon gehen und eine Kurzintervention tätigen. Bitte schön.
