Martina Jost
Sie haben das jetzt alles noch einmal zusammengefasst, was wir im Grunde genommen an diesem – – Die Analysen und die Bücher haben Sie auch gelesen, die „Vierte Welle“ des Feminismus. Das hat nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun, sondern es ist ein ideologisches Projekt. Es verändert Sprache, es verändert Denken und das passt natürlich. (Zuruf der Abg. Susanne Schaper, DIE LINKE) Von wo bis wo passt das? Wo zieht man hier die Grenze? Da passt das rein. Sie brauchen uns nicht zu examinieren. Wir nehmen uns genauso das Recht, hier unsere Meinung zu vertreten. Wenn Sie das nicht gut finden, dann gilt das doch umgedreht genauso. (Zuruf der Abg. Susanne Schaper, DIE LINKE) – Wie bitte? (Beifall bei den LINKEN) – Frau Schaper, wollen wir einmal heraussuchen, was Sie im Parlament schon gerufen haben? Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Der Dialog zwischen zwei Abgeordneten ist nicht der Sinn einer Kurzintervention. (Susanne Schaper, DIE LINKE: Das hat nichts mit Intelligenz zu tun!)
