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Jan-Oliver Zwerg

AfD 16.07.2020 Sitzungen 7/13

Herr Dierks, ich kann Sie ja verstehen. Herr Lippmann, ich kann Sie auch verstehen, und alle, die uns Rechtsextremismus vorwerfen wollen, kann ich auch verstehen. (Zurufe) Wissen Sie was? Am Anfang, als die AfD gegründet wurde, haben Sie versucht, sie zu ignorieren. (Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Später haben Sie darüber gelacht, und im September letzten Jahres ist Ihnen mit Ihren 6, 7 oder 8 % das Lachen vergangen. (Beifall bei der AfD) Ich kann verstehen, dass Sie alle Mittel aufwenden, um uns kleinzuhalten. Das kann ich verstehen, und, Herr Dierks, wenn Sie vom Zenit sprechen: Der Zenit der CDU ist schon lange überschritten. (Beifall bei der AfD) 1999 war dann Schluss. Aber, Herr Dierks, ich komme aus der Wirtschaft, wissen Sie. (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Da gibt es Wirtschaftszyklen. Sie kennen das nicht. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Was haben Sie eigentlich wirtschaftlich gemacht?) Aber auch in der Politik ist es so, dass es ein Auf und Ab gibt. Deshalb werden Sie manchmal etwas mehr Erfolg haben und manchmal etwas weniger. (Sabine Friedel, SPD: Das geht allen so!) Also machen Sie sich keine Sorgen. Irgendwie geht es auch bei Ihnen immer weiter. (Albrecht Pallas, SPD: Wie weise!) Sie haben keine anderen Argumente, außer dem Rechtsextremismus, den Verfassungsschutz gegen uns einzusetzen. Das ist das, was Sie noch haben. Mehr haben Sie nicht. Machen Sie so weiter! Ich würde sagen, wir warten das einmal ab. Wir sehen uns irgendwann vor Gericht wieder, und dann schauen wir mal. (Albrecht Pallas, SPD: Sie sollten bei sich aufräumen, Herr Zwerg!) Danke schön. (Beifall bei der AfD) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war die Kurzintervention von Kollegen Zwerg an Mikrofon 7. Herr Dierks hat die Möglichkeit zu reagieren. An Mikrofon 4, bitte schön.

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