Sabine Friedel
Genauso ist es. Ich mache eine Kurzintervention, weil ich jetzt doch etwas irritiert war, im letzten Redebeitrag kein einziges Stückchen mehr zum Thema Gesetzentwurf Volksantrag Gemeinschaftsschule oder Ähnliches gefunden zu haben. Was ich daran irritierend finde, Herr Kollege Weigand: Das Bewerten von politischen Positionen und vom Handeln von Personen ist eigentlich die vornehmste Aufgabe der Wählerinnen und Wähler. Unsere Aufgabe ist es, politische Probleme zu benennen, zu deren Lösung beizutragen, Dinge aufzunehmen, umzusetzen, Gesetze, Verordnungen in der realen Welt, im Leben der Menschen oder – wie Kollege Karl-Heinz Kunckel früher so schön sagte – im Ernstfall der Politik, nämlich im Alltag der Menschen Veränderungen herbeizuführen und gute Lösungen zu finden. Was hilft es uns, wenn wir uns gegenseitig das Maul über den anderen zerreißen? Kommen Sie doch ein bisschen zurück in die Gemeinschaft derer, die sich wirklich darum kümmern wollen, in der Realität etwas zu verändern, und die Besseres zu tun haben, als immer nur übereinander zu schimpfen. Vielen Dank. (Beifall bei der SPD und vereinzelt bei den BÜNDNISGRÜNEN) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war Kollegin Friedel an Mikrofon 1 mit einer Kurzintervention. Herr Weigand möchte vermutlich an Mikrofon 7 erwidern? Herr Dr. Weigand, bitte schön.
