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Dr. Rolf Weigand

AfD 15.07.2020 Sitzungen 7/12

Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Herr Gasse, wenn Sie die Gemeinschaftsschulen und auch die Oberschule Plus einführen und in einem Schulgesetz steht: „Weder in der Gemeinschaftsschule noch in der Oberschule Plus gilt eine Bildungsempfehlung“, wenn Sie in der Gemeinschaftsschule bis zur 12. Klasse das Abitur anbieten und Sie als CDU immer noch hier stehen und meinen, dass die hohen Standards gehalten werden, dann haben Sie sich gerade selbst widersprochen, lieber Herr Gasse. (Beifall bei der AfD) Ich bemerke in der Diskussion auch, dass die LINKE umgekippt ist; denn Sie haben im Ausschuss ja gegen den Änderungsantrag der Koalition gestimmt. (Zuruf von den LINKEN: Ja, natürlich!) Scheinbar ist Ihnen bewusst geworden, dass, wenn wir dagegen stimmen und Sie dagegen stimmen, das Ding heute vom Tisch sein könnte. Sie haben ein bisschen Angst gehabt, dass es eventuell so kommt. Daher fallen Sie jetzt auch um, um zu sagen: „Na ja, lieber schlechte Politik als gar keine Politik.“ Das ist eben auch wieder linke Politik. (Beifall bei der AfD – Zurufe von den LINKEN) Weil Sie uns immer vorwerfen, wir hätten keine Ideen, lassen Sie mich einmal auf unser Konzept eingehen, das schon im Bildungsausschuss behandelt wurde, mit dem wir – Sie werden sehen, dass es mit den Änderungsanträgen den Begriff „technische Oberschule“ gar nicht mehr gibt, weil wir auch kompromissbereit sind – als Gegenentwurf eine technische Oberschule gefordert haben. Diese will erstens längeres gemeinsames Lernen bis zur 8. Klasse; das haben Sie gerade bestätigt, und das ist das Kernanliegen des Volksantrages. Wir tragen das Kernanliegen des Volksantrages, das längere gemeinsame Lernen, mit, so wie es 51 % der Sachsen wollen, die sagen: Das Trennen nach der 4. Klasse ist zu früh. Wir machen genau das, was das sächsische Volk will. Wir wollen in dieser Schule auch eine leistungsbezogene Differenzierung, dass man sagt: Ab der 7. Klasse wird in Deutsch, in Mathe, in der ersten Fremdsprache und in den Naturwissenschaften leistungsbezogen unterrichtet. Das, was Sie machen, ist: Sie stecken den Schwachen, den Mittelstarken und den Starken in eine Klasse und wollen irgendwie versuchen, es mit Binnendifferenzierung hinzubekommen. Wir sagen: Der Schwache bleibt auf der Strecke, genauso wie sich der Starke irgendwann langweilt. Wir müssen es gut machen, wir müssen gute Bildung machen, deswegen in diesen wichtigen Fächern eine leistungsbezogene Differenzierung und gleichzeitig das längere gemeinsame Lernen in den anderen Fächern: in Kunst, in Musik, in Sport etc., um genau das mitzutragen, was die Sachsen wollen: eine gute Bildung mit längerem gemeinsamem Lernen. (Beifall bei der AfD –

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