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Barbara Klepsch

11.06.2020 Sitzungen 7/11

Am Anfang vielleicht zu der rhetorischen Frage. Ich gehe davon aus, dass Sie aus meinem kurzen Beitrag zu der Aufgabe, Kunst, Kultur und Tourismus durch die Krise zu bringen, schon gespürt haben, wie wertvoll und wie wichtig für mich Kunst, Kultur und Tourismus sind. Ich sage nicht ohne Grund, dass Kunst und Kultur für uns mit die Seele des Landes sind. Wenn uns dieser Bereich wegbricht, dann bricht uns ein Stück der Seele weg. Deshalb kann ich einfach nur eine große Bitte äußern: Dieses Paket, von dem wir jetzt schon sprechen, das auch vom Kabinett mitgetragen wurde, hat noch keine Rechtskraft. Es wird im Haushalts- und Finanzausschuss beraten werden müssen, und erst dann können wir sagen: Wir können starten. – Der Haushalts- und Finanzausschuss hat die Hoheit über unsere Gelder. Deshalb auch meine Bitte, es durchzutragen. Erst dann können wir sagen: Wir können hier wirklich unterstützen. In diesem Zusammenhang würde ich gern die zweite Frage anknüpfen. Was können wir tun? Wir haben in den letzten 30 Jahren im Freistaat Sachsen eine breite Kulturlandschaft aufgebaut. Der Freistaat Sachsen hat dafür mit den Kommunen, denke ich, eine ganz wertvolle Arbeit geleistet, auch finanzieller Art. Wir sollten uns dieses wertvolle Gut jetzt nicht kaputt machen. Dieses wertvolle Gut macht uns zum Kulturland Freistaat Sachsen. Wir sind im nächsten Jahr auf der ITB Kulturpartnerland. Dann werben wir mit unseren reichen Kulturschätzen. Das heißt aber auch, dass bei all den Krisengesprächen und auch bei den Haushaltsgesprächen, die wir führen müssen – das werden harte Gespräche sein –, Kunst und Kultur nicht zu kurz kommen dürfen. Das ist meine Bitte für die Zukunft. Denn sonst bricht uns das weg, was über 30 Jahre in diesem Land aufgebaut wurde. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Wir können jetzt in eine dritte Fragerunde einsteigen. Es beginnt die CDU-Fraktion. Frau Firmenich an Mikrofon 4, bitte schön.

Protokoll ↗