Barbara Klepsch
Zunächst möchte ich Ihnen widersprechen. Wenn wir uns die Förderinstrumente ansehen, die in den letzten Wochen auf den Weg gebracht wurden, ist genau der Bereich, den Sie als Erstes angesprochen haben – der Bereich der Freischaffenden, die freie Szene, die freien Theater – der, der bisher von den Unterstützungsprogrammen so gut wie nicht profitieren konnte. Wenn wir uns das Paket anschauen, dann hat es bestimmte Bestandteile. Ein großer Bestandteil in Höhe von 30 Millionen Euro ist für die freien, gemeinnützigen Vereine, Organisationen, Einrichtungen. Also alles, was Kultur und Kunst inhaltlich bearbeitet, fällt dort hinein. Das können gemeinnützige Vereine sein, das kann eine gemeinnützige GmbH sein, das kann ein freies Theater sein. Alles, was unter dieser Rubrik firmiert, kann dort einen Antrag stellen. Aber ich möchte noch einmal explizit darauf reflektieren, dass in den Unterstützungsprogrammen – – In dem Programm „Sachsen hilft sofort“, dem aufgelegten Darlehensprogramm, das sicher sehr gut ist, hat die gesamte Branche keinen Zugang gefunden. Wir brauchen jetzt ganz klar ein Unterstützungsprogramm, um diese kulturelle Vielfalt – dazu gehören die freien gemeinnützigen Vereine und Theater – am Leben zu erhalten. In dieses Programm passen sie hinein.
