Jörg Urban
Vielen Dank, Frau Präsidentin. Sehr geehrte Kollegin! Ich möchte die Vorwürfe, die jetzt auch von Ihrer Fraktion zu hören waren, entschieden zurückweisen. Sie haben einen Großteil Ihrer Rede darauf verwendet, sich einmal mehr an der AfD-Fraktion abzuarbeiten. Das zeigt, wie unernst Ihnen die Situation des Landes ist und wo Ihre eigentlichen Prämissen liegen. (Beifall bei der AfD – Oh-Rufe) Noch einmal zur heute stattfindenden Sitzung im Sächsischen Landtag: Heute kommen hier vielleicht maximal 200 Menschen für kurze Zeit zusammen, die sehr gute Möglichkeiten haben, sich zu desinfizieren und zu schützen. (Zuruf des Abg. Dr. Stephan Meyer, CDU) Durch Ihre Verweigerung als Regierung – und da gehören Sie als grüne Partei mit dazu –, durch Ihre Verweigerungshaltung, den Katastrophenfall anzuerkennen, kommen in Sachsen an Hunderten Plätzen ebenso viele Leute zusammen, weil sie arbeiten müssen. Sie können sich oftmals nicht einmal annähernd so gut schützen, wie wir das hier machen. Wir müssen hier zusammenkommen, damit eine Entscheidung möglich wird. (Dirk Panter, SPD: Wofür denn? Was denn für Entscheidungen?) Wenn Sie das nicht wollen, dann übernehmen Sie die Verantwortung dafür und arbeiten Sie sich nicht an unserer Fraktion ab! Das ist der Situation nicht angemessen. (Beifall bei der AfD –
