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Lars Kuppi

AfD 30.01.2020 Sitzungen 7/6

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Abgeordnete! „Auch #WirHabenPlatz …“, sagt DIE LINKE in ihrem Antrag. Wer ist „wir“? Die vereinigten Flüchtlingsräte von Deutschland, PRO ASYL und andere Profiteure, die sich mit Flüchtlingen eine goldene Nase verdienen? (Zuruf von den LINKEN: Ekelhaft!) Oder ist „wir“ die sächsische Bevölkerung – genauer: die sächsischen Steuerzahler–, die den Sozialstaat aus eigener Tasche mitfinanzieren müssen? Die Linksfraktion möchte mit ihrem Antrag die Aufnahme von 50 unbegleiteten minderjährigen Ausländern – kurz UMA genannt – aus Griechenland erreichen. Diese sollen zusätzlich zu den bereits bestehenden Aufnahmeverpflichtungen nach Sachsen geholt werden. Außerdem sollen 1 000 UMAs in Deutschland aufgenommen werden. Der Kinderbuchautor Robert Habeck hatte bereits Ende letzten Jahres einen Testballon steigen lassen. Medienwirksam forderte er in der Weihnachtszeit, mehrere Tausend Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland zu holen. Mit christlicher Nächstenliebe hatte dies allerdings nichts zu tun. Das wäre nämlich persönliche Hilfs- und Opferbereitschaft. Der Robert denkt aber nicht persönlich, sondern lieber für ganz Deutschland. So vermisse ich auch im Antrag der LINKEN die persönliche Hilfs- und Opferbereitschaft. Gehen Sie selbst doch mit gutem Beispiel voran. Schließen Sie Flüchtlingsbürgschaften ab, spenden Sie Ihre Diäten oder quartieren Sie die UMAs gleich bei sich zu Hause ein! (Beifall bei der AfD) Das wäre echte Nächstenliebe, aber das wollen Sie nicht. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Es geht nicht um Nächstenliebe! –

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