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Jan Hippold

CDU 30.01.2020 Sitzungen 7/6

Vielen Dank, Herr Präsident. Ich würde gern an die vorherige Frage zu den Veränderungen in den Ausbildungsberufen anknüpfen. Sie hatten ausgeführt, dass sich das von den eigentlichen Metallbauberufen – im weiteren Sinne, sage ich einmal – zum Bereich Elektronik, Sensorik und sonstigen Dingen hinbewegen wird. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf den vorgelagerten Bildungsprozess bei den Schülern. Es würde mich interessieren, ob die Staatsregierung bereits Anstrengungen unternommen hat, um die erforderlichen Grundlagen, beispielsweise im Bereich der Programmierung usw., zu schaffen. Damit muss natürlich schon viel früher begonnen werden, nämlich bereits während der schulischen Ausbildung. Meine Frage ist nun, ob im Hinblick darauf schon Veränderungen vorgenommen wurden, ob diesbezüglich Gespräche innerhalb der Staatsregierung laufen, wie man an dieses Thema herangeht. Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: Sie haben schon darauf hingewiesen, dass es nicht nur eine Frage an den Wirtschaftsminister ist, sondern auch danach, welche Voraussetzungen zu schaffen sind, damit junge Leute bereits in ihrer schulischen Ausbildung die notwendigen Grundlagen bekommen, um den veränderten Anforderungen an künftige Berufsbilder gerecht zu werden. Wir sind uns in der Staatsregierung einig – es gibt noch keinen konkreten Plan dazu – und haben das Bewusstsein für dieses Thema, denn das spielt in unterschiedlichen Dimensionen eine Rolle. Es ist nicht nur der praxisorientierte Bereich, den wir stärken wollen, sondern ich denke dabei auch an die Diskussionen, die in Sachsen zum Beispiel von Silicon Saxony und Bitkom Sachsen angeführt wurden. Dazu nenne ich den Informatikbereich, der auch an den allgemeinbildenden Schulen gestärkt wird. Dieser ist seit Jahren Teil des Unterrichts. Das ist auch ein Auftrag, den wir haben und über den wir in den letzten Jahren immer wieder diskutiert haben. Dieser Bereich muss neben dem schöpferischen Bereich gestärkt werden, das heißt, es betrifft auch das händische Arbeiten, Formen von produktiver Arbeit. Die Rahmenbedingungen haben wir im Koalitionsvertrag vorgegeben. Ich bin mir sicher, weil wir hierbei gemeinsame Ziele haben, dass sich das SMK auf uns verlassen kann, dass wir den Prozess unterstützen. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Für die AfD-Fraktion Herr Thumm, bitte schön.

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