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Nico Brünler

Die Linke 30.01.2020 Sitzungen 7/6

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Aktuelle Debatte heißt, dass wir tatsächlich debattieren und vielleicht auch unterschiedliche Standpunkte deutlich werden. Deshalb, Herr Kollege Gasse, will ich insbesondere auf Ihren Redebeitrag eingehen. Ich kenne durchaus die von Ihnen vorgebrachten Argumente. Ich kann auch nachvollziehen, woher sie kommen. Ich möchte trotzdem noch einmal klarmachen, warum wir zur Schulgeldfreiheit eine andere Meinung als Sie haben. Ich verstehe, wenn man der Meinung ist, man solle bestimmte Berufe schulgeldfrei stellen, um eine Lenkungswirkung zu erzielen, weil man für Mangelberufe junge Menschen animieren möchte, sich vielleicht doch noch einmal umzuorientieren. Das steht letztendlich dahinter. Wir sind aber der Meinung: Als Ansatz reicht das nicht aus. Wir sind für eine grundsätzliche Schulgeldfreiheit, denn nach unserem Dafürhalten ist das eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Ich denke, unabhängig davon, wie der finanzielle Hintergrund eines jungen Menschen aussieht, sollte jeder in diesem Land die gleiche Chance haben, einen Beruf zu ergreifen, der ihm liegt, (Beifall bei den LINKEN) wozu er die Begabung hat und in dem er sich verwirklichen kann. Das können wir nur realisieren, wenn wir tatsächlich eine Schulgeldfreiheit – unabhängig vom konkreten Beruf – in allen Zweigen haben. Ich wollte es nur noch einmal sagen: In diesem Punkt sind wir grundlegend anderer Meinung als Sie. (Beifall bei den LINKEN) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Wird von den BÜNDNISGRÜNEN noch einmal das Wort gewünscht? – Das ist nicht der Fall. Gibt es noch Redebedarf vonseiten der Fraktionen? – Herr Hütter. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Jetzt wird etwas über die Finanzen der AfD gesagt! –

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