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Dr. Rolf Weigand

AfD 30.01.2020 Sitzungen 7/6

Danke schön, Frau Friedel. Ich habe in der Regelstudienzeit mein Studium abgeschlossen. Ich habe dann innerhalb von viereinhalb Jahren promoviert. Ich habe eine Menge Eigenkapital in die Hand genommen und ein eigenes Unternehmen gegründet, das sogar Technologien anbietet, um CO einzusparen. (Sabine Friedel, SPD: Wie lange denn?) Sie brauchen mir also nicht damit zu kommen. Ich trage dazu bei, diesem Land etwas zurückzugeben. (Starker Beifall bei der AfD – Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Meine Damen und Herren! Jetzt kommen wir zu dem AzubiTicket, das Sie so gelobt haben und das wir ebenfalls begrüßen. (Sabine Friedel, SPD: Wie viele Jahre vollzeitbeschäftigt? – Zurufe von den LINKEN und der SPD) – Ich habe Ihnen gesagt, ich gebe im Gegensatz zu Ihnen etwas zurück. Sie sind nur aus dem Hörsaal hier gelandet und noch nie in der Privatwirtschaft gewesen. (Zuruf der Abg. Luise Neuhaus-Wartenberg, DIE LINKE) Stellen wir uns vor, ich möchte in dem schönen Mittelsachsen einer Ausbildung nachgehen. Ich wohne in der Nähe von Siebenlehn, bin 17 Jahre alt, schlage heute die Zeitung auf und sehe: Mensch, da gibt es Mühlenbauer. Das ist ein altes, traditionelles Handwerk. Das möchte ich gern machen. Dort wird mit Holz gearbeitet, einem natürlichen Rohstoff. Ich mache die Ausbildung. Ich rufe dort an und bekomme einen Ausbildungsplatz. Ich nehme die Ausbildung auf und möchte natürlich, weil ich 17 bin, mit dem öffentlichen Personennahverkehr das AzubiTicket nutzen. Was passiert? Ich muss um 5 Uhr in der Frühe aufstehen, nehme dann aber keinen Bus, sondern ein Linientaxi. Das wiederum muss ich am Abend vorher bis 20 Uhr telefonisch bestellen. Zwei-, dreimal habe ich das verpasst und stand dann dumm an der Straße. Seitdem habe ich mir gemerkt, dass ich anrufen muss. Ich steige dann in Siebenlehn in das Linientaxi und fahre nach Freiberg, 31 Minuten, wunderschöne Zeit, 20 gefühlte Zwischenhaltestellen später komme ich dort an. Dort laufe ich zum nächsten Bus, steige ein und fahre nach Brand-Erbisdorf. Das kostet mich wieder 20 Minuten und gefühlte 100 Zwischenhaltestellen. Manchmal schlafe ich ein. Ein junger Mitfahrer kennt mich aber und klopft mich wach. So steige ich richtig aus. In Brand-Erbisdorf steige ich um nach Mulda und komme noch einmal 23 Minuten später an. Mit allen Umstiegen und Laufzeiten bin ich zwei Stunden später um 7 Uhr in Mulda angekommen. (Andreas Nowak, CDU, steht am Mikrofon) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Gestatten Sie eine Zwischenfrage?

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