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Friedrich Josef Dörr

AfD 16.09.2026 Sitzungen 17/51

Ich möchte doch noch ein paar Worte zuerst zu Herrn Wagner sagen. Das war ja wohltuend sachlich. Das ist so, wie es ist. Diese Schule, die da gegründet worden ist, ist genauso eine Schule, wie ich eben angeführt habe. Dass das nicht einfach ist, ist auch klar. Dass das keine Nullsubventionierung oder -unterstützung ist, ist auch richtig. Das war ein sachlicher Vortrag. Sie sind Schulfachmann und einer von denen, bei denen sich Herr Haas bedankt hat, dass sie an der Front tätig waren und so. Allerdings, Herr Haas - - Ist er noch da? (Abg. Haas (SPD): Ich sitze hier. Sie müssen nur die Augen aufmachen!) Doch, da ist er noch. Sie haben auch mir gedankt, weil ich immerhin 45 Jahre in der Schule war und diese Verantwortung und Last, wie Sie sagen, getragen habe. Bei Ihnen weiß ich nicht genau, woher Sie Ihre schulischen Erfahrungen als Schulpolitiker haben. Ich habe das alles erlebt und durchgearbeitet. Ich habe die Probleme gesehen, die an anderen Schulen waren. An meiner Schule oder an meinen Schulen, muss ich sagen, gab es alle diese Probleme nicht. Aber es gab viele Kinder, die aus anderen Schulen kamen, weil es dort auch diese Probleme gab. Es kann ja niemand abstreiten, dass unsere Schulen Probleme haben. Nun habe ich in keiner Weise und mit keinem Wort gesagt, dass das die Schuld der (Abg. Dörr (AfD)) Lehrpersonen ist, die dort sind. Die sind ja in ein System, in ein Verfahren, in einen Rahmen eingebunden, aus dem sie nicht ohne Weiteres heraus können. Insofern sind das die Leidtragenden. Es gibt ja leider inzwischen sehr viele Leute, die den Lehrerberuf aufgeben. Das war zu meiner Zeit undenkbar. Wenn jemand Lehrer war, war er es bis zum Tode. Niemand ist aus dem Schuldienst ausgeschieden. Das heißt also, da gibt es schon Dinge, die nicht in Ordnung sind, und das sind nicht Dinge, die die Lehrer und Lehrerinnen zu vertreten haben, sondern die in der gesamten Organisation liegen. Wir haben schon einige Vorschläge gemacht, die immer regelmäßig abgelehnt werden. Was die Schulen freier Träger betrifft, das wird ja auch abgelehnt. Das heißt also, Sie sind gar nicht gewillt, irgendetwas vorwärts zu bringen, vor allen Dingen scheuen Sie den Wettbewerb wie der Teufel das Weihwasser. Auch innerhalb einer Schule habe ich damit sehr viele Erfolge mit meinen Schülerinnen und Schüler gehabt. Die haben gerne Wettbewerb, die wollen sich gerne zeigen, die wollen gerne auf etwas hinarbeiten. Man muss ihnen diese Möglichkeit lassen. Man muss den Schulen auch als Ganzes diese Möglichkeit lassen. Wenn hier eine Schule ist und nebenan eine andere und es einen Wettbewerb gibt, bei dem es vielleicht einen knappen Sieger gibt, freuen sich die einen, und die anderen sagen, das nächste Mal machen wir das besser und so weiter. Warum wollen Sie unseren Kindern nicht die Chance geben, an diesem Wettbewerb teilzunehmen? Die Förderung der Privatschulen ist ein Weg dazu. Wenn es auch nicht ganz krass so ist, dass gar kein Pfennig von Anfang an fließt, so sind die Hürden doch groß genug, dass außer von Organisationen wie zum Beispiel den Kirchen - die ziehen sich auch zurück; ich habe mit einigen Leuten schon früher gesprochen - kaum noch neue Privatschulen gegründet werden, weil das zu teuer ist. Ich habe es eben schon aufgezählt, die können es vielleicht noch versuchen, machen es aber auch nicht mehr. Aber für Privatleute ist kein Raum. - Herzlichen Dank. (Beifall von der AfD.)

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