Stefan Thielen
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich möchte mich noch einmal kurz zu Wort melden, weil diese gesamte Debatte mich etwas zwiespältig zurücklässt. Herr Minister Jost, Sie haben gerade groß betont, wie viel Mut erforderlich ist, auch vonseiten der Kommunen, und wie viel Mut Sie selbst reinstecken. Das hatten Sie auch in Ihrem ersten Redebeitrag schon gesagt. Deswegen hatte ich eine optimistische Antwort darauf formuliert. Aber wenn ich jetzt die Darstellung vom Kollegen Raber höre, muss ich sagen, das war ja das Gegenteil von Mut, das war ja Mutlosigkeit hoch 10! Sie haben mehr über das gesprochen, was alles nicht geht, als über das, was geht. Für mich war es auch bezeichnend, dass Sie den größten Applaus von Ihren Kollegen der Fraktion immer dann bekommen haben, wenn Sie gesagt haben, was man alles nicht antasten darf und wo große Tabus sind. (Beifall von der CDU.) Wenn wir unser Land verändern wollen, dann wird das nicht ohne Schmerzen gehe, ich glaube, das hat Kollege Jost am Anfang auch gesagt. Wir brauchen diesen Mut und ich möchte Sie alle dazu aufrufen: Lasst uns das zusammen ‑ ‑ (Mehrere Zurufe von der SPD. - Zuruf des Abgeordneten Sisamci (SPD).)
