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Barke

26.08.2026 Sitzungen 17/50

Diese Frage ist eine Unterstellung, denn die Studie, die im Übrigen sehr verzerrt in der Öffentlichkeit diskutiert wird, geht nicht davon aus, dass die energieintensive Stahlindustrie abwandert - ganz im Gegenteil. Wir haben über die Important Projects und die Diskussionsprozesse in Europa die Awareness, dass wir zur Sicherheit und Resilienz Europas die Grundstoffindustrien brauchen, insbesondere die Stahlindustrie für die Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit Europas. Daher teile ich die Einschätzung nicht, dass die energieintensive Stahlindustrie abwandern wird. Wir müssen die Rahmenbedingungen schaffen, die notwendig sind. Daran wird gearbeitet und deshalb sind wir in intensiven Diskussionen. Auch die übrige Stahlindustrie in Deutschland wird sich auf diesen Transformationsweg begeben, wenn auch zeitlich verzögert. Deswegen teile ich die Einschätzung, dass es zu einer Abwanderung der energieintensiven Stahlindustrie kommen wird, nicht. Europa und Deutschland haben ein enormes Interesse daran, die Resilienz Europas dadurch zu bewahren, dass wir die Grundstoffindustrien für alle Eventualfälle in Europa erhalten. Das hat einen politischen Preis, das will ich nicht verhehlen, aber ich sehe überwiegend die Bereitschaft, diesen politischen Preis zu zahlen.

Protokoll ↗