Barke
Die Wasserstoffversorgung der saarländischen Stahlindustrie ist in einem ersten Schritt auf 6000 t beschränkt. Dafür sind Lieferverträge mit Verso Energy in der Großregion in Frankreich geschlossen worden. Der weitere Hochlauf für die Wasserstoffmengen wird stattfinden müssen. Wir sind, das will ich betonen, in einer herausragend guten geografischen Situation und eingebettet in politische Entscheidungen, von denen wir perspektivisch massiv profitieren können. Wir schaffen über die Creos mit NaTran in Frankreich ein eigenes Inselnetz für die Wasserstoffproduktion. Dieses Inselnetz wird im Süden über die Megal an die südeuropäischen Produktionsstandorte für Wasserstoff angebunden. Wir sind mit unseren Partnern in Luxemburg und Belgien im intensiven Dialog über die Anbindung der Beneluxleitungen für Wasserstoff und wir sind ans Wasserstoffkernnetz angeschlossen. In diesem Kontext muss man die Entwicklungen betrachten. Perspektivisch werden Wasserstoffmengen zu akzeptablen Preisen zur Verfügung stehen, weil viele Erzeuger in die europäischen Wasserstoffinfrastrukturen einspeisen werden. Dann wird die Hochlaufmenge für die Stahlindustrie so zur Verfügung stehen, dass das Projekt wie angedacht mit all seinen CO -Zielen perspektivisch umgesetzt werden kann.
