Friedrich Josef Dörr
Ich gebe ja zu, dass das ein uninteressantes Thema ist, aber ich möchte nicht gerne polemisch werden, damit Sie aufmerksam sind. Ich fahre fort. Das heißt, der Verkehr wird entzerrt, die Hotellerie hat drei Monate Zeit anstatt sechs Wochen. Insofern ist das für ganz Deutschland vielleicht sinnvoll. Für uns im Saarland ist es nicht sinnvoll. Wir sind nur 1 Million Einwohner, so viel wie Köln. Wir liegen am Rande Deutschlands. Wenn die Ferien beginnen, sind unsere Urlauber schnell in Frankreich, weil die meisten ja nach Frankreich, Italien oder Spanien fahren. Das heißt, unsere Ferien spielen für den deutschen Straßenverkehr keine Rolle, auch nicht für das Hotelgewerbe. Auf der anderen Seite ist es so, dass diese Ferienordnung uns von niemandem aufgezwungen wird. Das ist eine Geschichte, die die KMK vereinbart. Aber diese Vereinbarungen sind immer einstimmig. Das heißt, wenn wir nicht wollen, sind wir draußen und andere Länder machen das. Das sind Länder wie zum Beispiel Bayern. Die haben schon einen Einfluss auf das Gaststättengewerbe und auf den Verkehr in Deutschland, wir nicht. Das heißt also, wir fordern hier im Sinne der Eltern, die dann für mehrere Jah- (Abg. Dörr (AfD)) re planen können, und auch im Sinne unserer Wirtschaft Verlässlichkeit. Wir fordern Ferien zu einer Zeit, in der wirklich Sommer ist. Nehmen Sie unseren Antrag an! (Beifall von der AfD.)
