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Friedrich Josef Dörr

AfD 24.06.2026 Sitzungen 17/49

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Saarländerinnen und Saarländer! Ich versuche, das ziemlich nüchtern und sachlich in aller Kürze zu erklären. In den ersten zehn oder zwölf Jahren nach dem Krieg, zurzeit des teilautonomen Saarlandes, hatten wir feste Ferien. Die waren immer von Mitte Juli, genauer gesagt, nach dem 14. Juli, bis zum Beginn des Septembers. Das hat sich bewährt, weil das in der Regel die heißesten Tage sind, weil es die heißeste Zeit des Jahres ist. Es hat sich auch bewährt, weil man sich darauf für das nächste Jahr, für das übernächste Jahr und so weiter einstellen konnte. Nach unserer Rückkehr zur Bundesrepublik Deutschland hat sich das geändert. In Deutschland hat man festgestellt, dass sechs Wochen Ferien für alle zur gleichen Zeit für den Tourismus schlecht ist und auch für den Verkehr auf den Straßen schlecht ist, weil sich alles in diesen sechs Wochen ballt. Deshalb hat man das entzerrt und auf drei Monate ausgedehnt. (Unruhe. - Sprechen.) Das führt dazu, dass zum Beispiel wir im Saarland in diesem Jahr einen Großteil der Schulzeit im August haben, also in einer warmen Zeit. Wir hatten schon Zeiten, in denen der gesamte August Schulzeit war. Das ist nicht in Ordnung. Dann kommt noch hinzu, dass durch die Verschiebungen jedes Schuljahr verschieden lang ist. Die Schuljahre sind verschieden lang. Man kann keine exakten Pläne für mehrere Jahre aufstellen. (Sprechen.)

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