Friedrich Josef Dörr
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Saarländerinnen und Saarländer! Ich habe zwei Minuten, deshalb fasse ich mich kurz. Zuerst gebe ich auch ein Bekenntnis ab: Ich bin mit einer Frau 64 Jahre verheiratet und ich bin glücklich, hoffentlich meine Frau auch. Was diesen Vorschlag betrifft: Wir haben schon öfter bei Verfassungsänderungswünschen davon abgeraten, mit Aufzählungen zu beginnen. Für uns reicht es, wenn man sagt, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, alle Menschen die gleichen Rechte haben und nicht benachteiligt werden dürfen. Wir haben nur eine Ausnahme zugelassen und gesagt, dass die Frauen extra genannt werden, ist schon wichtig, weil sie mindestens die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Das ist eine wichtige Angelegenheit und deshalb darf man sie ruhig ausdrücklich nennen, aber bei allen anderen Nennungen wird es immer welche geben, die sagen: „Jetzt habt ihr so viele aufgezählt, aber wir sind nicht dabei.“ Dann müssen die auch noch dazugenommen werden. (Abg. Dörr (AfD)) Je mehr am Schluss genannt sind, umso schlimmer ist es, wenn man eine Gruppe nicht nennt. Aus diesem Kreis wollen wir raus, wir wollen gar nicht erst hinein in diesen Kreis. Wir sind gegen diese zusätzliche Nennung. Bei uns heißt es: „Alle Menschen haben die gleiche Würde, alle Menschen haben die gleichen Rechte vor dem Gesetz und alle Menschen dürfen nicht benachteiligt werden.“ (Beifall von der AfD.)
