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Sascha Haas

SPD 24.06.2026 Sitzungen 17/49

Es ist da oben auch heißer als hier unten. - Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Erzieherinnen und Erzieher! Ich sehe gerade auch meine Mutter. Frau Präsidentin, ich grüße kurz meine Mutter, wenn ich darf. Ich habe sie gerade im Publikum entdeckt. Herzlich willkommen bei der Plenardebatte. (Beifall von der SPD und bei der CDU.) Auch sie arbeitet in einer städtischen Kita. Das passt gerade zu einem Ereignis von vor ein paar Wochen, das ich gerne schildern möchte. Das passt zu einem Zielkonflikt, der hier immer wieder betont wurde. Wir haben uns vor zwei Wochen in der Stadt an der Eisdiele getroffen. Es war schon heiß. Meine Cousine war mit meiner Mutter unterwegs und wir haben uns in derselben Schlange bei der Eisdiele getroffen. Meine Mutter hat mich darauf angesprochen, dass gerade in ihrem Kollegium unheimlich viel über die Schließtageregelung diskutiert wird. Natürlich hat sie im Rahmen dessen, was uns der Kita-Fachverband mitgeteilt hat, aber auch die Kolleginnen und Kollegen ansprechen, gesagt, dass sie diese Regelung nicht sonderlich begrüßt. Auch interessant war aber die Sichtweise meiner Cousine. Sie ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und hat gesagt: Na ja, ganz so einfach darf man es sich in dieser Debatte nicht machen, denn für mich als Mutter ist es wichtig, dass die Betreuung meiner Kinder gesichert ist. - Ich glaube, dass wir genau diese beiden Seiten gut zusammenbringen müssen. Es wurde auch schon gesagt, dass die externe Anhörung zur Einbringung des Gesetzes heute schon einiges bewirkt hat. Man hat sich vonseiten der Regierung gemeinsam mit Ihnen für eine Änderung auf den Weg gemacht, nämlich dahingehend, es bis 2031/2032 schrittweise abzusenken. Ich finde, das ist eine Anerkennung dessen, was Sie bisher in die Diskussion eingebracht haben. Die Diskussion ist aber nicht zu Ende. Es ist heute die Erste Lesung. Es kommt hoffentlich heute mit der Zustimmung aus dem Plenum in den Ausschuss. Dann werden wir die Gelegenheit haben, gemeinsam in den Austausch zu kommen. Darauf freue ich mich sehr. Deswegen sollten wir diesem Gesetz heute zustimmen und es auf den Weg bringen. (Beifall von der SPD.) Mir ist ein Thema ganz wichtig, das eben angesprochen wurde. Ich habe mir dazu die Pressemitteilung der Kollegin Schmitt-Lang und das Interview angeschaut. Es ist bei der Beitragsfreiheit wichtig, wie familienfreundlich wir in diesem Land sein wollen. Es ist die größte Nettolohnentlastung, die wir geschaffen haben. Es ist aber vor allem auch für Frauen wichtig, die wirtschaftlich unabhängig sein wollen. Ich sage Ihnen ganz klar, Sie haben es heute gehört: Die CDU möchte nur eine beitragsfreie Kernzeit von 30 Stunden die Woche. Das ist nicht das, was wir in diesem Land wollen. Wer echte Beitragsfreiheit will, auch noch in den nächsten Jahren, der weiß uns an seiner Seite. Liebe Saarländerinnen und Saarländer, es ist hier ganz klargeworden: Wir stehen an der Seite der Familien in diesem Land, an der Seite von alleinerziehenden Müttern und Vätern, denen es Tag für Tag schwerfällt, in Vollzeit arbeiten zu gehen. Meines Erachtens ist eine klare Empfehlung von Jutta Schmitt-Lang gekommen, die SPD bei der nächsten Landtagswahl weiterhin zu wählen, damit das in diesem Land gesichert bleibt. (Beifall von der SPD.) Ansonsten ist der Dreiklang gut erklärt worden. Wir machen ein gutes Angebot an die Kommunen, helfen beim Platzausbau. Wir haben die Qualitätssicherung schon in den letzten Jahren (Abg. Haas (SPD)) auf den Weg gebracht und bringen jetzt noch mal eine Verbesserung mit. Ich sehe die Anerkennung von ausländischen Fachkräften zum Beispiel aus dem EU-Ausland nicht als etwas, das wir da reinschreiben, sondern es ist wesentlich, weil - -

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