Jutta Schmitt-Lang
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Eines stimmt: Wir haben viele Schulen, die sich richtig anstrengen, die tolle Konzepte haben. - Sie haben das eben genannt. Diese Schulen dürfen wir nicht alleinlassen. Eine Sache ist auch klar: Einige Schulen, von denen Sie gesprochen haben, haben teilweise massive Probleme mit Mobbing und versucht, sich Rat und Hilfe zu holen. Gerade da haben wir gehört, was sich Schulen wünschen. Es sind die Schulen (Abg. Schmitt-Lang (CDU)) selbst, die das Ende des LPH und das Zersprengen der Strukturen immer wieder bedauern, auch in den Anhörungen. Es sind die Schulen selbst, die sagen, sie brauchen mehr Datenbasis, sie brauchen Vergleichbarkeit, damit sie wissen, woran sie sind. Das ist nicht unsere Idee, das ist die Idee derjenigen da draußen. Wieder haben wir heute nur viele warme Worte darüber gehört, was geleistet wird. Das stellt auch keiner in Abrede. Wenn aber draußen bei denjenigen, die es betrifft, der Eindruck entsteht, es nützt nichts, es fehlt etwas, und wenn Sie als SPD-Fraktion heute die gleichen Forderungen wie im letzten Jahr noch mal aufschreiben, weil offensichtlich nichts dabei herumgekommen ist, zeigt das doch ganz klar, Sie sind nicht auf dem richtigen Weg. Hören Sie auf die Menschen da draußen, die es betrifft, die Ahnung haben, die an der Basis sind! Dann sind wir alle gemeinsam auf einem besseren Weg. - Vielen Dank. (Beifall von der CDU.)
