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Friedrich Josef Dörr

AfD 20.05.2026 Sitzungen 17/48

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Saarländerinnen und Saarländer! Herr Dr. Jung, jetzt haben Sie gedacht, Sie hätten das Schlusswort. Pech gehabt, Sie haben überzogen. Das waren genau die zwei Minuten, in denen Sie mich beleidigt haben, in denen Sie mir unterstellt haben, dass ich mich freue, dass es Schäden durch die Pandemie gibt. (Zuruf von Minister Dr. Jung.) Das Gegenteil ist der Fall. Wir haben an dieser Stelle das, was Sie für die Zukunft reklamieren, schon wahrgenommen. Wir haben gesagt, die Maßnahmen sind überzogen. Wir haben der Regierung am Anfang die Möglichkeit gelassen, Irrtümer zu begehen, weil wir selbst nicht wussten, was passiert, aber später hat sich herausgestellt, dass andere Länder - ich kann Ihnen jetzt keine Zahlen nennen, ich habe das nicht mitgebracht - wie Schweden, die nichts gemacht haben, besser über die Runde gekommen sind als wir. Die Zahlen, die Sie haben, hätte ich auch gerne, weil ich so etwas sammele. (Lachen bei der SPD und der CDU.) Ich möchte die Wirklichkeit sehen. Danach ergibt sich meine Beurteilung und nicht nach dem, was ich mir wünsche. Ich und wir, die AfD, wären froh gewesen, es hätte weniger Tote gegeben, es hätte weniger Impfschäden gegeben, es hätte weniger Firmenpleiten gegeben. Das war unser Bestreben. Deshalb haben wir hier gestanden, über Jahre gemahnt und gesagt, die Maßnahmen sollen verhältnismäßig sein. Das folgende Beispiel habe ich eben schon genannt: Wenn irgendwo in Kleinblittersdorf ein Kind positiv getestet wird, muss man in Weiskirchen nicht die Schule schließen. - Herzlichen Dank. (Beifall von der AfD.)

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