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Dagmar Heib

12.11.2025 Sitzungen 17/42

Vielen Dank, Herr Kollege Raber. Bevor ich das Wort Herrn Dörr für die Kurzintervention erteile, möchte ich kurz sagen: Auch wenn es sich hier um ein emotionales Thema handelt, so bitte ich nochmals alle, sich an die Gepflogenheiten des parlamentarischen Miteinanders zu halten. - Herr Dörr, Sie haben das Wort. Abg. Dörr (AfD) mit einer Zwischenbemerkung: Herr Kollege Raber, wie soll ich denn nach Ihnen schauen? Sagen Sie mir das bitte mal ganz genau, wenn Sie hier reden. Ich habe Ihnen einfach nur aufmerksam und ungerührt zugehört, ich habe mich gar nicht bewegt. Das ist das Erste. Das Zweite ist: Wenn Sie sagen, die Gesellschaft wird gespalten, dann sage ich Ihnen auch, von wem sie gespalten wird. Sie wird von denen gespalten, die im Augenblick die Verantwortung haben. Schauen Sie nur mal heute in die Saarbrücker Zeitung, was über die SPD geschrieben wird. Das ist ernüchternd. Die Leute werden, wenn sie das lesen, wissen, was sie zu tun haben. Die wissen auch sonst, was sie zu tun haben. Sie werden also beim nächsten Mal, im Frühjahr 2027, die Quittung für das bekommen, was Sie hier vortragen. (Abg. Dörr (AfD)) Jetzt zu dem, was mich persönlich betrifft: Sie haben mich angegriffen, weil ich damals in Chemnitz an diesem Schweigemarsch - wohlgemerkt ohne Fahnen, ohne Embleme - teilgenommen habe. Nicht zu meiner Überraschung war, dass es einen großen Artikel in der Saarbrücker Zeitung gab, weil die Reporter ja zwei Stunden Zeit hatten, vor uns zu liegen und Fotos zu schießen und Kameraaufnahmen zu machen. Da war es natürlich leicht, eines mit meinem Parteifreund Björn Höcke, wo wir nebeneinanderstehen, zu zeigen. Mir macht das nichts aus, ich bin eigentlich stolz darauf. Der ist ja Fraktionsvorsitzender in Thüringen, ich bin Fraktionsvorsitzender hier. Was habe ich gegen den Herrn Höcke? Der ist Geschichtslehrer gewesen. Das ist ein prima Mann. (Lautes Sprechen und Zurufe von der SPD.) Sie kennen ihn ja gar nicht. - Jedenfalls bei dieser Geschichte damals hat auch Herr Maaßen nachher gesagt, er habe als Chef des Verfassungsschutzes diese rechtsradikal motivierten Hetzjagden gar nicht gesehen. Das hat dazu geführt, dass er nachher entlassen worden ist. Das muss man sich mal vorstellen. Ein Mann, der die Wahrheit gesagt hat ‑ ‑

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