Florian Schäfer
Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte am Ende der Debatte sagen, Christopher Salm hat es zuvor auch aufgegriffen, dass wir vielleicht für die restlichen Tagesordnungspunkte etwas auf das Persönliche achten und darauf, wie wir auch mit Blick auf die Darstellung für die Saarländerinnen und Saarländer miteinander umgehen. Wir sind in der Sache und in der Meinung getrennt. Wir haben unterschiedliche Auffassungen und das ist an dieser Stelle aus unserer Perspektive auch gut so. Ihr seht es anders, ich glaube, deshalb ist es der richtige Weg, in die Abstimmung zu treten. Auf der anderen Seite will ich unsere Position unterstreichen. Es ist auch für uns schade, egal wer hier von den Abgeordneten spricht, dass wir auf einmal differenzieren. Es gibt Kolleginnen und Kollegen aus den direkt betroffenen Dorfschaften. Ihr kriegt es eins zu eins mit. Es sei aber einem Städter nachgesehen, der seit elf Jahren im Vereinsleben in einer anderen Gemeinde tätig ist, wo ein solcher Markt eröffnet wurde, dass er es etwas nachvollziehen kann. Von daher muss man nicht immer direkt voll in die Konfrontation gehen. (Abg. Schäfer (SPD)) (Zuruf der Abgeordneten Schmitt-Lang (CDU).) Büchse der Pandora, sagt die Kollegin. Ich bin wieder bei meinem Punkt. Lassen Sie uns noch mal zur Sache kommen. Die Argumente sind ausgetauscht. Die SPD-Fraktion ist dafür, dass wir die Auslegungshilfe evaluieren und dass wir das Ladenöffnungsgesetz im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten behandeln. Genau das ist unsere Haltung. Herzlichen Dank. (Beifall von der SPD.)
