Friedrich Josef Dörr
Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Saarländerinnen und Saarländer! Da die Regierung überzogen hat, steht mir noch eine Minute zu. Diese werde ich nutzen, um zwei Bemerkungen loszuwerden. (Vizepräsidentin Heib übernimmt die Sit- zungsleitung.) Zuerst möchte ich die Frage stellen: Warum verweigert sich die SPD, die immer so offen sein will, einer Diskussion im Ausschuss, wo man alles in aller Ruhe, gründlich und sachlich ausdiskutieren könnte? Warum macht sie das? Zweitens: Was mich immer beeindruckt, ist dieser tolle Beifall der großen Masse an Kolleginnen und Kollegen der SPD. Es sind ja 29. Das wird nach der nächsten Wahl nicht mehr so sein. (Abg. Conigliaro (SPD): Komm mal zur Sa- che.) Nutzen Sie es noch. Klatschen Sie frenetisch Beifall für Ihre Leute. Nächstes Mal werden Sie bedeutend weniger sein. Gehen Sie außerdem gut mit der CDU um. Mit ihr zusammen werden Sie wieder eine nicht mehr ganz so große Koalition bilden. Das zeichnet sich schon ab. Sie haben heute vier Anträge gemeinsam gemacht. Das hier ist ein kleiner Schlagabtausch, damit die Leute sehen, dass Sie verschiedener Meinung sind. Gehen Sie gut mit der CDU um. Herzlichen Dank. (Beifall von der AfD. - Unruhe.) Vizepräsidentin Heib: Vielen Dank, Herr Kollege Fraktionsvorsitzender. Es geht weiter. Es liegt eine weitere Wortmeldung vor. - Ich erteile für die SPD-Landtagsfraktion Herrn Abgeordneten Florian Schäfer das Wort.
