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Florian Schäfer

SPD 27.08.2025 Sitzungen 17/39

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Saarländerinnen und Saarländer! Der Tag, an dem man die Nachricht erhält, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die betroffenen Menschen der erste Tag, an dem sie einen Kampf vor sich haben, der nicht in Worte zu fassen ist. Es geht auch um das Umfeld, die Verwandten und die Freunde. Alles verändert sich auf einen Schlag. Die wichtigste Aufgabe wird es, das positive Gefühl in den Betroffenen aufrechtzuerhalten, Hoffnung zu haben, Hoffnung auf Heilen und Überleben. Hermann hat es gesagt: Viele schaffen es nicht. Die Medizin ist heute aber auf einem Stand, verglichen mit dem der Neunziger, der einen hochhält und aufmuntert. In meinen unterschiedlichen Gesprächen mit den einzelnen Trägern - einer wurde schon genannt, es war wirklich ein begeisternder Termin bei der Caritas - habe ich so viele unterschiedliche Arten und so eine herausragende Mannschaft gesehen. Die zertifizierten Zentren, die das Saarland innehat, zeigen, wie gut der saarländische Gesundheitsstandort aufgestellt ist. Dafür unseren Dank an die Teams, an die Pflegerinnen und Pfleger und an die engagierten Ärzte, die sich mit Herzblut und vor allem mit einem unglaublichen Engagement - wenn ich auf den Termin in der Kinderkrebsstation in Homburg blicke - jeden Tag aufs Neue für die Menschen einsetzen und alles geben. Herzlichen Dank. (Beifall von der SPD und der CDU.) Ich bin froh, dass wir heute gemeinsam diese Aussprache haben, weil wir solche Punkte oft ohne Aussprache beschließen. Das Saarländische Krebsregister ist seit seinem Gründungsjahr 1967 - als wir den gemeinsamen Weg mit Hamburg gegangen sind - etwas, auf das man stolz zurückblicken kann. Diese Erkenntnisse zu gewinnen und dieser Volkskrankheit Nummer 2 jeden Tag aufs Neue mit unterschiedlichen Studien, egal in welcher Art und Variante, entgegenzutreten, das müssen die Aufgaben sein, die wir vor uns haben. Deshalb kann ich für meine Kollegin und unsere Fraktion sagen: Ich bin froh, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen, ohne jegliche negative Diskussion, ohne dass es (Abg. Schäfer (SPD)) irgendeiner besser machen will. Diesen Kampf für die Menschen dort draußen schaffen wir nur gemeinsam. (Beifall von der SPD und der CDU.) Es gilt, unsere Krankenhäuser bei diesen herausragenden wissenschaftlichen, neuen Erkenntnissen, diesen neuen Behandlungsmethoden zu stärken, die zertifizierten Zentren zu unterstützen, um all unsere Freundinnen und Freunde, Saarländerinnen und Saarländer mit einem guten Gefühl in die Krankenhäuser zu geben, wenn sie davon betroffen sind. Ich kann Ihnen nur sagen, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich danke dem Team um Dr. Holleczek, das mit dem Saarländischen Krebsregister seit Jahrzehnten eine tolle Arbeit leistet, um zu ergänzen, was Wissenschaft braucht und was die Medizin nach vorne bringt. Gleichzeitig möchte ich auch auf Eines hinweisen: Das eine ist die Behandlung, das andere ist die wichtige Psyche. Es gilt, den Selbsthilfegruppen und der Saarländischen Krebsgesellschaft - wie schon genannt - für diesen unermüdlichen Einsatz zu danken, wenn sich Betroffene hinterher hinstellen, um anderen Menschen in einer Situation zu helfen, in der man manchmal wahrscheinlich keinen Ausweg sieht. Deshalb kann ich nur sagen: Wir sollten gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium alles daransetzen, immer wieder die richtigen Schritte nach vorne zu machen und die gemeinsame Bande so stark aufrechtzuerhalten, wie es geht, für einen unermüdlich aufopferungsvollen Einsatz, für die Menschen und für ihre Familien. Dann werden wir einen positiven Weg beschreiten. - Herzlichen Dank. (Beifall von der SPD und der CDU.)

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