Maximilian Raber
Vielen Dank, Herr Kollege Wagner, für Ihre Kurzintervention. Ich möchte gerne auf einige Punkte eingehen. Sie sagten eben, das beträfe nur die schriftliche Berichterstattung. Dann muss ich Ihnen sagen, beim SR gibt es auch schriftliche Berichterstattungen. Das ist nicht nur Fernsehen und Hörfunk, das sind auch schriftliche Erzeugnisse. Wenn Sie sagen, es betrifft nur das Schriftliche, dann betrifft das auch die Berichte des SR, die Sie beispielsweise im Internet lesen können. Was das Thema Hessen angeht: Das ist im Koalitionsvertrag so festgeschrieben worden, das war ein Kompromiss. Ich gestehe jeder Landespartei zu, dass sie ihre eigenen Entscheidungen trifft. Das war die Entscheidung der SPD in Hessen, diesen Kompromiss einzugehen. Deswegen steht es mir an der Stelle nicht zu, das zu bewerten. Ich für meinen Teil hätte mit der Saar SPD möglicherweise etwas anderes entsprochen, aber gut. - Letztlich, das will ich noch mal betonen, gibt es keinerlei Verpflichtung, nirgendwo im Saarland, zu gendern oder mit Genderzeichen zu gendern. Das gibt es nicht. Ich halte diesen Weg, den die saarländische Landesregierung geht, für den besseren, weil er jedem Mitarbeitenden und jedem Angehörigen der Institutionen des Landes die Möglichkeit gibt, sich so zu verhalten und so zu schreiben, wie er oder sie das möchte. Das ist exakt der Weg, den die SPD-Landtagsfraktion begrüßt. (Beifall von der SPD.)
