Friedrich Josef Dörr
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Saarländerinnen und Saarländer! Ich habe 1 Minute Zeit. Das genügt mir. Zuerst einmal sage ich etwas zum rechten Rand, den Herr Arweiler genannt hat. Falls er damit uns meint, kann ich sagen, dieser Rand ist schon in der Mitte angekommen. Das muss er langsam zur Kenntnis nehmen. (Abg. Arweiler (SPD): Das muss ich gar nicht. - Weitere Zurufe aus der SPD.) Ich komme zu meinem zweiten Punkt. Nach dem wohltuend sachlichen Vortrag des Kollegen Schorr, mit dem wir natürlich nicht hundertprozentig einverstanden sind, aber er war zumindest wohltuend sachlich, muss ich feststellen, dass wir das Problem der Migration beziehungsweise der illegalen und unkontrollierten Migration seit zehn Jahren haben. Am Anfang hieß es „Refugees Welcome“. Nachdem sich die Probleme gehäuft haben, hat sich die Rhetorik geändert, aber die Praxis nicht. Das heißt, das Problem besteht. Wenn es um uns als Privatpersonen geht, können wir Barmherzigkeit üben. Das machen die meisten von uns auch. Der Staat muss die Interessen seiner Menschen im Staat vertreten. Das heißt, er muss in Deutschland ‑ ‑
