Alwin Theobald
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Minister Jung, ich fand Ihre Belehrung vorhin unpassend. Ich fand Sie auch respektlos gegenüber der Arbeit, die wir als CDU in den letzten Jahren und Jahrzehnten für die Menschen in Not hier im Saarland geleistet haben, die wir immer noch leisten und bei der jeder von uns sein ganz persönliches Engagement immer und immer wieder an den Tag legt. Wir haben größten Respekt vor der Arbeit der Ehrenamtlichen. Wir wissen sehr genau, ohne dieses großartige Engagement wäre vieles im Land nicht zu stemmen, wären viele Menschen alleingelassen. Das wissen wir zu schätzen. Ich habe aber den Fokus heute auf Ihren Antrag gelegt. Bei dem Antrag kam mir das Thema Prävention einfach viel zu kurz. Wir müssen doch alles Mögliche versuchen, damit Menschen überhaupt nicht in Not geraten, damit ihnen frühzeitig Hilfestellungen an die Hand gegeben werden. Da muss ich sagen, ich hätte mir gewünscht, ich hätte erwartet, dass Sie richtig zuhören. Ich kann Ihnen gerne meine Rede noch einmal zum Nachlesen geben. Genau das habe ich deutlich gemacht. Wir müssen den Menschen frühzeitig helfen. Wir müssen dort ansetzen, wo die Not beginnt. (Beifall von der CDU.) Sich hier dann oberlehrerhaft hinzustellen, andere zu belehren, das geziemt sich nicht, Herr Minister. Ich finde es schade, dass Sie dadurch dieses Thema, das uns wirklich allen am Herzen liegt, ein Stück weit abgewertet haben. - Vielen Dank. (Beifall von der CDU.)
