Barke
Lieber Roland Theis, die Debattenkultur gefällt mir. Das ist schön. Man darf hier aber bestimmte Punkte nicht miteinander vermischen. Es geht mir um meine Aussage, dass wir noch eine Abendveranstaltung machen. Im Übrigen hatten wir bereits eine sehr gute mit französischen Vertretern im Frühjahr. Das war eine gute Veranstaltung, eine Veranstaltung, in der die Bundesregierung mit französischen Regierungsvertretern über Wasserstofffarben diskutiert hat. Dazu sage ich: Lasst das mal, das bringt uns jetzt nicht weiter. Man darf das aber auch nicht damit vermischen, dass wir uns nicht darum bemühen würden, die entsprechenden Gespräche auf politischer Ebene zu führen. Es ist am Ende aber auch keine Frage von Gesprächen, die wir alleine führen, sondern eine nationalstaatliche Frage, die wir im Übrigen zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium klären müssen, auch diese grenzüberschreitenden Projekte betreffend. Man muss immer schauen, dass man die Ebenen nicht vermischt. Es geht darum, was man wem an Nachlässigkeit ankreidet. Uns braucht man nicht zum Jagen zu tragen. Wir sind sauber unterwegs und haben zumindest unsere Hausaufgaben so gemacht, dass die Maßnahmen jetzt definitiv in die Umsetzung kommen werden. Es dreht sich um Investitionen in Milliardenhöhe, die in diesem Land wie ein Konjunkturprogramm wirken werden. Damit sind Sie im Grunde genommen bei dem, was Sie die ganze Zeit unterstellt haben, ein Stück weit entlarvt. Ich meine die Behauptung, die Sie aufgestellt haben, dass das am Ende alles nichts wird. Wir sind nicht in Schilda. Das will ich an dieser Stelle sagen. Die Investitionen in die Stahlindustrie werden nicht mit 4 Milliarden Euro ausgelöst, weil Bankenvertreter glauben, dass das am Ende in einem finanziellen Fiasko enden wird. Das sollte man vernünftig einordnen. Mir kann man unterstellen, dass ich das alles sozusagen zu optimistisch sehe. Einem Bankenvorstand dürften Sie das nie unterstellen. Das will ich deutlich sagen. - Danke.
