Dagmar Heib
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich kann Ihnen die Antwort jetzt auch nicht geben, lieber Magnus Jung. (Minister Dr. Jung: Das ist aber schade.) Aber die Antworten dahingehend geben auch Ihre Reden und Ihr Antrag nicht. (Zuruf des Abgeordneten Ahr (SPD).) Was Sie sagen, Herr Minister - ich wäre die letzte, die das nicht unterschreiben würde -, dass gute Arbeit beziehungsweise ein guter Arbeitsmarkt ein Garant für die Einhaltung des Generationenvertrages ist, stimmt. Aber zu dem, was Sie in Sachen Mindestlohn und Tariferhöhungen sagen, merke ich an, dass mit den entsprechenden Erhöhungen nur die Abgabe gegeben wird, die die Leistungsträger mit den steigenden Beiträgen zu zahlen haben. Bis 2036 werden wir keine Entlastungen haben. Nehmen wir das Generationenkapital mit den 200 Milliarden Euro. Etwa 120 Milliarden Euro gehen jedes Jahr vom Bundeshaushalt in die Rente. Die 200 Milliarden Euro werden aufgebaut werden. Sie gibt es nicht sofort und sie gibt es nur auf Pump. Sie werden mit Schulden finanziert werden. Das ist keine Antwort für die Generationen beziehungsweise die jungen Leute. (Beifall von der CDU. - Zuruf des Abgeordne- ten Ahr (SPD).) Es geht nur darum, dass wir in der Diskussion bleiben müssen. Da bin ich bei Ihnen, lieber Timo Ahr und lieber Magnus Jung. Das ist auch nicht die letzte Debatte, die wir hier führen werden. Ich sehe es genauso. Diejenigen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, müssen eine auskömmliche Rente haben. Diejenigen, die das aus gesundheitlichen Gründen nicht leisten können, (Abg. Heib (CDU)) müssen auch ihr entsprechendes Auskommen haben. Da sind wir beieinander. Da wollen wir nicht auseinandergehen, aber wir dürfen doch ‑ ‑
