Friedrich Josef Dörr
Das reicht mir. - Frau Präsidentin! Frau Kollegin Kaya-Karadağ! Ich habe in meinem Haus und bei meinen Eltern keine Gewalt gesehen, aber ich vertraue den Zahlen und weiß auch aus meiner beruflichen Tätigkeit, dass es das gibt. Das ist ein wichtiges Problem, und unsere Frauen müssen geschützt werden. Aber ich halte es nicht für angemessen, dass man sich hier hinstellt und Theater spielt, nur weil Herr Schaufert aufgezeigt hat - aufgrund derselben Zahlen -, dass eine Bevölkerungsgruppe überproportional an diesem Problem beteiligt ist. Da muss man dann auch überproportional Lösungen finden. Das wäre der Ansatz, aber nicht, sich hierherzustellen und Theater zu spielen. - Herzlichen Dank.
