Friedrich Josef Dörr
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Das wird mir dicke reichen. Ich möchte nur eine Richtigstellung vornehmen: Ich habe nicht bestritten, dass es eine Notlage gab, sondern es geht darum, dass wir hier beschließen sollen, dass es eine Naturkatastrophe war. Das ist ein Unterschied. Eine Notlage hat sicherlich bestanden, und zwar für viele Privatpersonen, aber auch für Gemeinden. Das streiten wir nicht ab. Wir glauben auch, dass man diesen Menschen helfen muss, auch den Gemeinden und Städten. Wir sind nur der Ansicht, dass man das aus Haushaltsmitteln machen muss. Sie sagten, wir sollten mal zeigen, wo man das im Haushalt machen kann, das können natürlich am besten die Mitglieder der Regierung, weil sie die Leute haben, die das dann herausschreiben können. (Zuruf des Abgeordneten Thielen (CDU).) Wir wüssten aber schon, wo man sparen kann. Wie gesagt, wir haben nie eine Notlage bestritten. Der Dank, der hier dauernd den Helfern zuteilwird, ist natürlich berechtigt. Wir haben nicht die Zeit, das so ausführlich zu machen. Ich nehme aber doch diese 20 Sekunden in Anspruch und möchte allen Helfern und denjenigen, die das organisieren, herzlich für die Arbeit danken, die sie gemacht haben und weiterhin machen werden, die im Großen und Ganzen auch freiwillig ist. - Herzlichen Dank. (Beifall von der AfD.)
