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Alwin Theobald

CDU 12.06.2024 Sitzungen 17/27

So ganz unwidersprochen will ich das dann doch nicht stehen lassen, denn Sie haben ja auch auf die anderen Bundesländer verwiesen. Tatsache ist natürlich auch, das wissen Sie als Wissenschaftsminister sicherlich, dass in anderen Bundesländern, an den anderen Universitäten in jedem Jahr zwei Studiengänge für Medizin beginnen. Da haben wir im Saarland eine Ausnahme, bei uns ist es nur einer. Das heißt, wir könnten auch Ressourcen, die schon im Saarland sind, ein Stück weit mit nutzen. Auch das ist eine Möglichkeit. Das haben Sie natürlich verschwiegen. Die Studentinnen und Studenten werden den Krankenhäusern schon nach ungefähr sechs Jahren ein Stück weit zur Verfügung stehen, denn dann beginnt der klinische Teil der Ausbildung und sie können vor Ort mithelfen. Auch das könnte die Situation im Saarland verbessern, weil nämlich Ärzte in verschiedenen Bereichen fehlen. Ich kann nur appellieren: Denken Sie nicht im ganz Kleinen, denn Großes kann auch im Kleinen entstehen. Das weiß doch die Landesregierung sicherlich am besten, denn das ist ja ihr eigenes Motto. Ich glaube, gemeinsam mit Verbündeten könnte man deutlich mehr erreichen. Wir könnten saarländischen jungen Leuten tatsächlich das Studium ermöglichen. Sie sagen, wir bilden über Gebühr aus, ja, aber wir bilden für andere Bundesländer aus. Über die zentrale Vergabestelle bekommen die wenigsten Saarländer hier einen Platz. Genau das wollen wir aber, denn es sind (Abg. Theobald (CDU)) vor allem Saarländer, die nachher bereit wären, im Saarland zu bleiben. Mit einem Landeskinderprogramm bin ich zehn Jahre im Saarland, in meinem Heimatland, wo es doch leichter fällt, eine Praxis zu übernehmen, zu eröffnen. Die bisherigen Programme funktionieren doch nicht. Herr Schmidt hat bereits erläutert, was wir alles haben, Ergebnis: „klappt net“.

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